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7 Dinge, die man der Crew immer sagen sollte

Egal ob du erfahrene Segler in deiner Crew hast oder Leute, die noch nie in ihrem Leben auf einer Yacht waren, es gibt bestimmte Dinge, die man ihnen mitteilen muss. Wir haben unseren Skipper, Petr Bartos, gefragt, welche 7 Dinge er für am wichtigsten hält.

1) Der verräterische Baum 

Der Baum ist eines der wichtigsten, aber auch gefährlichsten Dinge auf einem Boot. Es ist wichtig, die Crew zu warnen, dass der Baum mit enormer Geschwindigkeit rüberschlagen kann, besonders bei einer versehentlichen Halse, und jeder, der ihm im Weg steht, verletzt werden kann. Besonders auf kleineren oder Sportbooten ist der Baum sehr niedrig und wenn man nicht aufpasst, kann man leicht am Kopf getroffen werden. Das Gleiche gilt für das Großsegelrigg und die Schoten, die leicht an dir kratzen können, wenn sie mit dem Baum durch die Luft fliegen.


Ein lustiges, aber warnendes Beispiel: 



2) Gas darf nicht entweichen

Auf fast jedem Boot wird mit Gas gekocht, was das Vorhandensein von Gasflaschen bedeutet. Bringe der Crew von Anfang an bei, die Gaszufuhr abzuschalten, es sei denn, sie kochen gerade, dann sollten sie sie abschalten, sobald sie fertig sind. Am besten ist es, die Gaszufuhr zum Boot komplett abzudrehen, was in der Regel im Cockpit direkt an der Gasflasche selbst gemacht werden kann. Überprüfe als Kapitän immer, ob das Gas wirklich aus ist, bevor du ins Bett gehst. Das Gas anzulassen ist ein gefährlicher Fehler, der im besten Fall zu Vergiftungen führen kann, und im schlimmsten Fall ... du kannst es dir wahrscheinlich denken.

3) Lebensrettende Geräte

Sicherheit ist oberstes Gebot, deshalb ist es wichtig, die Crew mit der sicheren Bewegung an Bord vertraut zu machen, von angemessenem Schuhwerk bis hin zu Schwimmwesten und Gurten. oder das MOB-Manöver, das wir dringend empfehlen zu üben.


4) Versteckte Feuerlöscher

Manchmal wissen nicht alle Crewmitglieder, wo sie Feuerlöscher und Gesichtsmasken finden. Im Notfall ist jede Sekunde entscheidend, deshalb ist es wichtig, allen Crewmitgliedern zu zeigen, wo sie zu finden sind, zumal sie oft außer Sichtweite sind.

5) Die Toilette ist anders

Für manche mag dies ein eher privates Thema sein, aber es ist überraschend wichtig. Die Toilette auf einem Boot wird in der Regel anders gespült als die zu Hause, und es wird empfohlen, niemals etwas "Unnatürliches" in die Toilette zu geben, nicht einmal Toilettenpapier. Niemand will eine verstopfte Toilette reinigen, weder der Kapitän, noch die Crew, noch die Charterfirma.


"Eine verstopfte Toilette ist eine der häufigsten Ursachen für den Verlust der Kaution für ein gemietetes Boot", sagt der Stützpunktleiter der Charterfirma Sailing Europe Charter



6) Ziehen an den Leinen

Segelneulinge neigen oft dazu, die Leine um ihre Hand zu wickeln, wenn sie daran ziehen müssen. Sie sind sich nicht bewusst, dass die Leine nicht nur scheuern oder brennen kann, sondern, was noch wichtiger ist, dass die Leine an ihnen zurückziehen kann, was zu Verletzungen führen und sie im schlimmsten Fall ins Wasser ziehen kann. Wir empfehlen auch, dass jeder beim Segeln Handschuhe trägt, wenn er keine Segelhandschuhe hat, dann zumindest Arbeits- oder Fahrradhandschuhe.

7) Griffe, Winschen, Stopper 

Zeige jedem zu Beginn des Törns, was ein Windengriff ist, wie viel er kostet und wie leicht er ins Wasser fällt. Mache es zu einer Regel auf dem Boot, dass der Griff nicht in der Winde oder herumliegend gelassen wird, sondern nach Gebrauch immer an seinen vorgesehenen Platz zurückgelegt wird. Demonstriere auch, wie man die Leine um die Trommel wickelt, wie sie über den Abstreiferarm geführt wird und wie der Stopper funktioniert. Beachte das Prinzip, dass die Leine auf der Winde sein muss, bevor der Stopper benutzt wird.


Obwohl wir die sieben wichtigsten Dinge aufgelistet haben, gibt es natürlich noch mehr. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die klare und prägnante Kommunikation. An Bord wird oft mit dem Befehl "jemand soll die Leine lockern" um sich geworfen. Als Kapitän musst du eine Regel aufstellen, dass du die Leute mit Namen und der spezifischen Aufgabe ansprichst. Das gilt besonders bei Regatten oder bei schlechten Bedingungen, wenn ein vages oder schlecht verstandenes Kommando Chaos verursachen und zu einem Unfall führen kann. Bei jedem Manöver oder jeder Wende ist es auch eine gute Idee zu erklären, was von wem erwartet wird, wer welche Rolle haben wird und wie das Manöver durchgeführt wird. Jeder in der Crew sollte im Voraus wissen, was passieren wird. 

Filip K

Filip K

Senior Sales Consultant

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