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7 Tipps wie Ihr Hund zu einem Seebären wird

Planen Sie Ihren nächsten Urlaub und wissen Sie nicht, ob Sie Ihren Hund zu einem Törn mitnehmen können? Schafft ein Hund eigentlich so etwas? Wir haben es für Sie getestet.
Planen Sie Ihren nächsten Urlaub und wissen Sie nicht, ob Sie Ihren Hund zu einem Törn mitnehmen können? Schafft ein Hund eigentlich so etwas? Wir haben es für Sie getestet.
 
Am Anfang ist ganz ehrlich zuzugeben, dass es nicht ganz vernünftig ist, mit einem Hund einen Adrenalintörn bei vollem Wind oder in rauem Blauwasser zu planen. In solchem Fall würden Sie und auch Ihr Hund kein Vergnügen an dem Törn finden. Anderseits müssen Sie keine Angst haben, Ihren Vierbeiner zu einem ruhigeren Törn mit Pausen mitzunehmen. Das könnte auch einem ängstlicheren Hündchen gefallen.


Sie brauchen keine Angst zu haben, Ihren Vierbeiner zu einem ruhigen Törn mitzunehmen.Sie brauchen keine Angst zu haben, Ihren Vierbeiner zu einem ruhigen Törn mitzunehmen.


Wenn Ihr Hund an Abenteuer und Reisen gewöhnt ist und das Wasser liebt, genießen Sie den Törn großartig. Der Hund wird zufrieden sein, dass er mit seiner Meute ist, tobt sich im Wasser aus und gewöhnt sich einfach auf die Tagesordnung an Bord.
 
Wir haben 7 Tipps und Tricks für Sie vorbereitet, was und wie man alles justiert, damit der Törn mit einem Vierbeiner vergnügsam abläuft. Wir beraten Sie auch damit, wie man es mit ängstlichen Hunden macht. Es ist aber ratsam sich einer Sache bewusst sein: Gewisse Hundetypen genießen eine Schifffahrt nie und sind zu Hause einfach zufriedener.
 
Also wie macht man das?

Falls Ihr Hund an Abenteuer gewöhnt ist, genießen Sie den Törn bestimmt.Falls Ihr Hund an Abenteuer gewöhnt ist, genießen Sie den Törn bestimmt.

7 Tipps wie Ihr Hund zu einem Seebären wird

1. Der Hund sollte sich allmählich schon vor dem Törn ans Wasser gewöhnen

 

Probieren Sie schon zu Hause, wie sich Ihr Hund an Bord fühlt. Sie können zum Beispiel an einem nächstliegenden Fluss oder See ein Boot ausleihen und eine kurze Fahrt unternehmen, währenddessen Sie feststellen, ob und wie es auf einer Yacht funktionieren könnte und woran noch zu arbeiten bleibt.
 
Falls so etwas nicht möglich ist, segeln Sie los und innerhalb des ersten Tages fahren Sie nur kurze Abschnitte mit Pausen und gewöhnen Sie den Hund allmählich an das Boot. Der Hund passt sich gern an und wenn Sie miteinander eine feste Beziehung haben, wird er Ihnen vertrauen. Kann sein, dass Sie selbst überrascht sind, wie schnell Ihr Hund das Boot als sein Zuhause adoptiert. Es hängt auch davon ab, welchen Charakter Ihr Hund hat. Ideal ist, wenn Sie mit ihm schon von klein auf verschiedenste Orte besuchen, sich an Neuheiten gewöhnen, an plötzliche Bewegungen und Lärm. Dann ist der Hund imstande, sich an fast alles und überall zu adaptieren.
 
Falls Ihr Hund ängstlicher ist und sich vor Wasser fürchtet, braucht er mehr Zeit. Lassen Sie sich daher von der ersten Erfahrung nicht entmutigen und probieren Sie es wieder. Falls das Boot für Ihren Hund aber einen zu großen Stress darstellt und Sie wissen, dass er sich auf neue Sachen schwer gewöhnt, wägen Sie lieber ab, ob Sie Ihren Vierbeiner wirklich um jeden Preis mitnehmen sollten. Genießen Sie den Urlaub lieber allein und mit Ihrem Wauwau planen Sie andere festländische Abenteuer.


Mit Hunden, die das Wasser lieben, genießen Sie den Törn richtigMit Hunden, die das Wasser lieben, genießen Sie den Törn richtig

2. Sorgen Sie für die Sicherheit 

Auch wenn Sie einen tüchtigen Schwimmer haben, unterschätzen Sie keineswegs die Schwimmweste. Bei großen Wellen und weit vom Festland entfernt hätte der Hund beim Hinfallen ins stürmische Meer keine Chance. Die Schwimmweste gehört nicht zu der Standardausrüstung der Yacht und man muss sie selbst beschaffen. Vernünftig ist, auch den Sicherheitsnetz (Safety Net) zu bestellen, der an die Reling zu befestigen ist. Falls Sie auch mit Kindern segeln, kennen Sie den Sicherheitsnetz sicher. Vor allem für aktive Hunde lohnt er sich.
 
Probleme können auch steile Stufen, schmale Stege und unstabile Oberflächen verursachen. Nehmen Sie daher rutschfeste Unterlagen mit und legen Sie sie auf dem Deck aus, dann auch ein Stück Teppich für den Steg und eine Liegedecke. Behalten Sie dem Hund einen festen Platz vor und kümmern Sie sich darum, dass der Vierbeiner der Besatzung aus dem Weg geht.


Rettungsweste für Hunde Rettungsweste für Hunde

3. Informieren Sie die Chartergesellschaft

Besprechen Sie alles mit der Chartergesellschaft im Voraus, so beugen Sie unnötige Probleme vor. Nicht alle Gesellschaften akzeptieren nämlich einen Hund an Bord. Andere unterscheiden Hunde nach ihrer Größe. Bereiten Sie sich auf für besondere Gebühre vor. Am meisten geht es um Pauschalpreis gegen 10 Euro pro Tag oder ein doppeltes Transitlog (Aufräumen nach dem Törn).
 
Bevor Sie sich ein Boot aufsuchen, setzen Sie sich mit uns in Kontakt und wir helfen Ihnen, die richtige Yacht und auch die richtige Gesellschaft für Sie und Ihr Heimtier zu finden.


Überprüfen Sie bei der Chartergesellschaft, ob ein Heimtier an Bord akzeptiert wirdÜberprüfen Sie bei der Chartergesellschaft, ob ein Heimtier an Bord akzeptiert wird

4. Wie man auf einem Boot den Hund ausführt

Regelmäßiges Ausführen auf der Yacht gehört zu den größten Schwierigkeiten. Der Hund ist keine Katze und er erlernt wahrscheinlich nicht, auf einen Platz zu gehen, wenn er mal muss. Es ist daher vorteilhaft, oftmals Pausen auf dem Festland einzureihen, immer nach 3-5 Stunden und man sollte auch das freie Liegen minimieren. Aber wenn Ihr Hund ein erfahrener Abenteurer und Wasserliebhaber ist und auch eine Fahrt mit dem Beiboot verträgt, können Sie ihn aus einer romantischen Bucht heraus auch zu dem nächstgelegenen Festland auszuführen bringen.
 
Ein spezieller Platz oder ein Stück Kunstgras können Sie noch zu Hause vor dem Törn ausprobieren. Vielleicht überrascht Sie der Hund und gewöhnt sich auf solchen Platz.

Es ist vorteilhaft, oftmals Pausen auf dem Festland einzureihenEs ist vorteilhaft, oftmals Pausen auf dem Festland einzureihen

5. Schützen Sie den Hund vor Hitze und Unbequemlichkeiten

Achten Sie darauf, dass es an Bord immer ein Plätzchen im Schatten gibt, wo Ihr Heimtier sich ausruhen und abkühlen kann. Vergessen Sie auch nicht den Zutritt zum Frischwasser – besorgen Sie sich einen stabilen Napf, damit bei Wellen kein Wasser überschwappt und der Napf nicht durch das ganze Boot rollt.
 
Passen Sie auf die Überhitzung und Dehydrierung. Falls Sie den Hund abkühlen wollen, tauchen Sie ihn nicht ins Wasser ein, sondern kühlen Sie die Beine und Leisten. Packen Sie auch die häufigsten Heilmittel für den Hund bei – zum Beispiel etwas gegen Übelkeit oder Desinfektion für eventuelle Verletzungen. Wenn Ihr Hund an etwaige chronische Beschwerden leidet, wie z. B. mit Ohren oder Augen, nehmen Sie auch bewährte Tropfen oder andere Arzneimittel mit. Sie können auch bei Ihrem Tierarzt nachfragen.


An Bord schützen Sie den Hund vor der Sonne und ÜberhitzungAn Bord schützen Sie den Hund vor der Sonne und Überhitzung

6. Machen Sie sich mit den Vorschriften und Pflichtimpfungen vertraut

Machen Sie sich mit den Vorschriften in den Ländern vertraut, wo sie segeln werden und auch in denen, die Sie durchfahren werden. In jedem Land gelten andere Vorschriften – in einem muss der Hund Pflichtimpfungen oder regelmäßige Entwurmung absolvieren, im anderen vielleicht auch eine Quarantäne. Schlagen Sie auch nach, ob ein freies Herumlaufen der Hunde nicht untersagt ist. Selbstverständlich ist auch ein gültiger Impfpass oder ein „Hundepass“ (Heimtierausweis).
 
Und welche Bedingungen gelten zum Beispiel fürs Reisen mit Hund nach Kroatien? In Kroatien muss jeder Hund mit einem Mikrochip ausgestattet sein (eine Tätowierung wird seitens Kroatien nicht anerkennt), der Vierbeiner muss einen Europass haben und gültige Pflichtimpfung gegen Tollwut in dem Pass eingetragen haben (einschließlich der Wirksamkeitsdauer der Impfung). Die Impfung muss mindestens 21 Tage vor der Abreise durchgeführt werden und bei der Impfung muss der Hund schon den Mikrochip haben.


Für die Reise nehmen Sie auch einen gültigen Impfpass und Heimtierausweis mitFür die Reise nehmen Sie auch einen gültigen Impfpass und Heimtierausweis mit

7. Packen Sie auch Spielzeug und Futter mit ein

Denken Sie im Voraus auch daran, wie Sie den Hund bei der Fahrt beschäftigen. Der Hund tobt sich auf dem Strand und im Wasser aus, aber auch an Bord sollte er genug Lieblingsspielzeug haben, damit Sie sich auf das Segeln und Steuern der Yacht konzentrieren können. Nutzen Sie auch interessante Orte auf dem Festland zu einem längeren Spaziergang aus.
 
Packen Sie auch genug Futter und Leckerbissen bei, es ist nämlich nicht sicher, dass am Meer/im Ausland die von Ihrem Hund beliebte Produktmarken erreichbar sind.

Einige Hunderassen lieben das Wasser und genießen auch das Meer während eines TörnsEinige Hunderassen lieben das Wasser und genießen auch das Meer während eines Törns

Und ein paar Ratschläge zum Schluss:

  • Stressen Sie nicht. Wenn Sie ruhig sind, beruhigt sich der Hund auch
  • Nehmen Sie auch die Lieblingsdecke ihres Hundes mit und breiten Sie sie auf dem Deck gleich aus, das hilft dem Hund sich an die neue Situation schneller zu gewöhnen.
  • Die Route planen Sie schon zu Hause ein. Teilen Sie sie in kürzere Abschnitte ein und überlegen Sie sich, wo zu ankern und was alles auf dem Festland gemeinsam zu unternehmen ist.

 

Wie Sie sehen, ist es nicht gerade nötig Ihren Hund zu Hause zu lassen. Falls Sie mit einem Urlaubtempo und einem ruhigeren Törn mit häufigen Pausen rechnen, geht es von selbst. Wenn Sie sich aber an einem richtigen Segeln erfreuen wollen, ist es vernünftiger den Hund zu Hause zu lassen.
 
Und wohin sollte man mit dem Hund aufbrechen? Probieren Sie vielleicht einen Törn entlang der kroatischen Küste. Sie ist genügend gegliedert, mit vielen Möglichkeiten zum Ankern und zu gemeinsamen Spaziergängen auf dem Festland.
 

Planen Sie einen Törn? Wenden Sie sich an mich!

Filip K

Filip K

Senior Sales Consultant