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Kroatien

Die von Hunderten von Inseln gesäumte kroatische Küste gehört zu den schönsten Orten für den Boots- und Segelsport in ganz Europa. Überzeugen Sie sich selbst.

Falls Sie noch nicht auf einer Yacht in Kroatien waren, dann können Sie sich wirklich auf etwas Großartiges freuen! Die lange kroatische Küste ist von hunderten von Inseln gesäumt. Dieses Inselreich gehört zu den schönsten Orten für das Segeln in ganzem Europa. Die kroatischen Küsten und Inseln verbinden Naturschönheiten mit einer reichen Geschichte und bieten eine hervorragende Infrastruktur für den Segelsport in Form von Yachthäfen, Stadthäfen, Inselrestaurants und Bojenfeldern.

Warum gerade in Kroatien segeln?

  • Lange und vielgliederige kroatische Küste mit hunderten Inseln
  • Segeln auf ruhigem Wasser im Versteck von Inseln, im ruhigen Wind, bestens geeignet für Familien und Anfänger am offenen Meer mit alles, was dazu gehört
  • Ausgezeichnete Yachting-Versorgung in Marinas, Stadtlichen Häfen, zahlreiche Insel-Restaurants und Bojenfeldern
  • Kleine Entfernungen zwischen den Inseln und Buchten
  • Kristallklares und Türisblaues Wasser
  • Eine delikate Mischung der mittelmeerischen und italienischen Küche als auch Auswahl an leckeren Weinen

Segelregionen in Kroatien

Die Küste ist nahezu 2.000 km lang und im Adriatischen Meer sind mehr als 600 Inseln. Dadurch eröffnen sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten des Boots- und Segelsports. Es ist möglich, auf ruhigem Meer mit mäßigem Wind im Schutz der Inseln zu fahren und damit keine große Entfernung zurücklegen zu müssen, oder umgekehrt, auf offenem Meer mit allem, was dazu gehört. Die Marinas mit hochwertigen Service liegen nah beieinander und es sind inzwischen mehr als 50.

Pula und Kvarner-Bucht

Die niedrige, ein wenig hügelige Küste der istrischen Halbinsel gehört zu den beliebten Reisezielen für die Ferien. Dieses Gebiet ist ein Paradies für Segler und begeisterte Trekker. Sie hat jedoch auch Familien mit Kindern etwas zu bieten. Es gibt hier eine große Anzahl an Sandstränden, an denen das Meer wirklich warm ist.

Für Liebhaber von Ankern in einsamen Buchten ist die Ostküste von Istrien geeigneter. Die Kvarner-Inseln sind ein angenehmes Gebiet mit vielen romantischen Buchten. Dort kann man zwischen abgelegenen Ankerplätzen und belebten Häfen wie etwa Mali Lošinj, Rab, Krk und Cres wählen. Viele Strände in der Umgebung von Istrien und der Kvarner-Bucht haben das internationale Gütezeichen "Blaue Flagge" erhalten.

Zadar

Zadar ist das wichtigste Zentrum von Norddalmatien. Zadar ist eine Stadt der Geschichte, der Monumente, der Farben und der Gastronomie. Die lokale Küche gehört zu den gesündesten Küchen weltweit und wurde mit Recht in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Eine Unzahl an Inseln, Häfen und Buchten zwischen Dugi Otok und Sibenik schafft in Norddalmatien ideale Bedingungen für einen Urlaub auf dem Schiff, verbracht im Herzen der Natur. In Zadar und in Vodice kommen auch diejenigen auf ihre Kosten, die sich nach Nachtleben sehnen.

Die Orte, die sich sicher für einen Besuch lohnen, sind der Naturpark Telaščica im Süden von Dugi Otok mit einem Salzsee und steilen weißen Klippen und dem Naturpark Paklenica, der ein Paradies für Touristen und Bergsteiger ist.

Sibenik

Sibenik ist die älteste Stadt an der Adriaküste. Die altertümliche Stadt rühmt sich einer mannigfaltigen Kultur und einer reichen Geschichte. Aus Sibenik können Sie gegen die Flussströmung bis nach Skradin segeln. Von dort aus kann man zu Fuß zu den märchenhaften Wasserfällen von Krk gelangen, die eine der reizvollsten Naturszenen bieten.

Wir empfehlen auch Kornati zu besuchen, die größte kroatische Inselgruppe, die zugleich ein Nationalpark ist.

Split

Die Entfernungen zwischen den Häfen und den Buchten sind dort etwas größer als im Norden, dafür jedoch wird Sie dort die herrliche bergige Küste an der Makarská Riviera, die malerische Insel Vis oder die Insel Biševo begeistern, auf der sich die wunderschöne Modrá jeskyně (= Blaue Höhle) befindet.

Besuchen können Sie auch altertümliche Städte mit einer unverwechselbaren Kultur Trogir und Split. Auf jeden Fall lohnt es sich, Insel Hvar mit der Stadt Stari Grad zu besuchen, wo zahlreiche erhaltene historische Sehenswürdigkeiten zu sehen sind.

Dubrovnik

Abwechslungsreiches Gebiet voller Gegensätze, ruhiger und entfernter von den viel frequentierten nördlicheren Gebieten. Das alte Städtchen Korčula ist attraktiv ebenso wie die grüne Insel und der Nationalpark Mljet mit atemberaubenden Szenarien, wo sich die beliebten Polače und die Bucht Okuklje befinden. Besuchen können Sie auch das Arboretum auf der Insel Lokrum. Von dort aus können Sie gut nach Dubrovnik gelangen, "die Perle der Adria", eingetragen in der UNESCO-Liste. In Dubrovnik ist die Geschichte zum Greifen nahe. Es ist auch für sein Nachtleben bekannt. Auf der einigermaßen entlegenen Insel Lastovo ist das Leben dagegen sehr ruhig.

Von Dubrovnik ist auch die Boka Kotorská gut zugänglich, eine montenegrinische Bucht, die sich weit ins Inland erstreckt.

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Wann ist die beste Zeit für Segeln in Kroatien? ?

Wetter und Klima

Die Segelsaison beginnt im April und endet Ende Oktober. Der Sommer auf der Adria ist heiß und verhältnismäßig ruhig. Die Lufttemperatur auf den Inseln ist niedriger als in der Umgebung des Festlands, die Hitzeperioden sind also nicht so intensiv. Falls der typische Bora- oder Scirocco (Jugo)-Wind weht, dauert er für gewöhnlich verhältnismäßig kurz. Im Sommer tauchen unerwartet Stürme auf, legen sich aber schnell wieder.

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Winde

Die Adria wird im Allgemeinen als Gebiet mit schwachen Winden angesehen. In der Sommersaison herrscht entlang der Ostküste nachts und am frühen Vormittag vorwiegend Windstille oder es weht eine schwache Brise. Tagsüber wehen für Segler angenehme Winde, und zwar besonders von Nordwest. Weniger günstige Bedingungen für den Boots- und Segelsport herrschen in der Umgebung der Ostküste Istrien, entlang der Küste zwischen Rijeka und dem Novigrader Meer (Novigradsko more) sowie in der nahen Umgebung zwischen Split und Ulcinj.

Mistral (Maestral) (tägliche Brise) - Wind des guten Wetters


Von Anfang Juni bis Mitte September überwiegt auf der Adria südwestlicher bis nordwestlicher Wind, genannt Maestral. Dieser Wind wird durch die Tagesthermik bewirkt, durch durch die sogenannte ungleichmäßige Erwärmung von Festland und Meer.

Für gewöhnlich beginnt der Wind um etwa zehn Uhr zu wehen und nachmittags erreicht er eine Stärke von 3 bis 5 Bft. Bei Sonnenuntergang nimmt er wieder ab. Der Maestral wird als Wind des guten Wetters angesehen, da er wolkenlosen blauen Himmel und auf dem Meer eine angenehme Temperatur aufrechterhält. Falls er am folgenden Tag nicht anhält, kann dies eine Wetterverschlechterung ankündigen. In den letzten Jahren tritt der Maestral seltener auf als früher. Doch besonders in dem Gebiet der äußeren Inseln taucht er weiterhin auf.

Bora - Bora mit der Stärke eines Sturms


Die Bora ist eine „Spezialität“ der Ostküste der Adria und stellt in diesem Gebiet einen gefährlichen Wind dar. Meistens bei Hochdruck und bei klarstem Himmel, wortwörtlich also aus heiterem Himmel beginnen Böen von stürmischem Wind zu wehen und Wasserschleier über das Meer und die Inseln anzuheben. Das Auftreten der Bora wird hauptsächlich durch die Dinarischen Alpen bewirkt, die sich parallel zur Ostküste der Adria erstrecken. Diese Berge sind nicht durch ein tiefes Quertal unterbrochen, durch das kalte Luft zwischen den Bergen zum Meer strömen könnte. Ein weitere Voraussetzung für die Entstehung der Bora ist der Unterschied des Luftdrucks zwischen dem Inland und der Adria. Je größer der Unterschied der Luftdrücke ist, desto wahrscheinlicher und gefährlicher wird die Bora.

Scirocco (Jugo) - Wind des schlechten Wetters


Der Scirocco (Jugo) weht aus südlichen Richtungen und zwar vorwiegend aus Südosten und er unterscheidet sich vom Maestral nicht nur durch die Windrichtung. Auch das Wetter, das er zur Adria bringt, ist anders, da er von Hitze, bewölkten Himmel und oft auch Schauern begleitet ist. Manchmal, besonders zur Winterzeit des Jahres, erreicht er die Stärke eines Sturms. Zwischen Mitte Juni und Mitte September tritt der Jugo nur selten auf. Im Sommer dauert er 2 – 3 Tage und erreicht dabei nahezu nie mehr als 7 Bft.

Von Oktober bis Mai weht dieser Wind erheblich öfter, länger und mit einer größeren Stärke von bis zu 9 Bft. Da der Scirocco (Jugo) eine große Entfernung über das Meer zurücklegt, bewirkt er hohen Wellengang, dessen Höhe 3 bis – 4m erreicht, besonders in der nördlichen Adria. Vor der norditalienischen Küste entstehen dann gefährliche Orte, wo der Wellengang sogar bis auf den Grund reicht. Dem Scirocco (Jugo) gehen aber deutliche Vorzeichen voraus, so dass es möglich ist, sich auf ihn beizeiten vorzubereiten.

Wichtige Vorschriften für die Fahrt

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in den Häfen, Buchten, Kanälen und auf den kroatischen Flüssen, die in die Adria münden, beträgt 3 - 8 Knoten. Boote und Yachten, die in Gleitfahrt fahren, müssen eine Entfernung vom Ufer von mindestens 300 Metern einhalten. Für langsame Boote (bis 12 m Länge) beträgt die Mindestentfernung von Ufer, ggf. von der Schwimmkette, die den Strand abgrenzt, 50 m. Für Yachten mit einer Länge von mehr als 12 m beträgt die Entfernung 150 m. Den nicht abgegrenzten Strand dürfen Schiffe und Yachten in einer Mindestentfernung von 150 m passieren.

Gastronomie

Auf ihre Kosten kommen auch Liebhaber guten Essens. Die kroatische Küche ist sehr vielfältig. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, die Sie probieren sollten. Panierte, gebratene, gegrillte, überbackene – die bekannten Leckerbissen haben Zig Arten der Zubereitung und Verwendung.

Die größte gastronomische Spezialität sind weiße Trüffel. Dieser seltene und sehr teure Pilz wächst im eigentlichen Herzen von Istrien. Er wird als kulinarischer Edelstein und ein starkes Aphrodisiakum bezeichnet. Die örtliche Küche bietet echte Spezialitäten wie etwa fette Seefische, Sardinen in pikanter Soße oder Kammmuscheln.

Eine besondere Spezialität der kroatischen Küche ist der einzigartige und königlich köstliche Parmaschinken (Pršut oder Prosciutto). Dessen Zartheit und köstlicher Geschmack weiß jeder Gourmet zu schätzen. Die beste Zeit für deren Verzehr ist Ende August (je länger er getrocknet wird, desto besser), er wird meistens mit Schafskäse und Oliven gereicht.

Kroaten trinken Wein fast wie Wasser. Also auch zum Durststillen, nicht jedoch in der ursprünglichen Stärke. Wein verdünnt: Rotwein mit Wasser wird Bevanda genannt, Weißwein mit Mineralwasser Gemišt. Falls Sie den Geschmack des Weins wirklich genießen möchten, dann selbstverständlich unverdünnt.

Tauchen

Für das Freitauchen ist keine Erlaubnis nötig. Individuelles Tauchen mit Gerät erfordert eine Genehmigung, die qualifizierte Sporttaucher im Kapitänshaus für eine Gebühr von 2.400 Kuna erhalten. Dieser teure Schein ist aber nicht nötig, wenn der Taucher unter der Aufsicht einer Tauchbasis steht, die in Kroatien registriert sind. Seit August 2010 ist es nicht erforderlich dafür den bis dahin obligatorischen Tauchschein zu haben.

In den National- und Naturparks und bei den geschützten Wracks kann man im Grunde genommen nur mit einer Tauchbasis, welche die entsprechende Lizenz ausstellt. Auch die Genehmigung für Unterwasserjagd ist gebührenpflichtig. Grundsätzlich verboten ist die Jagd mit Tauchgerät. Harpune und Tauchgerät dürfen nicht zusammen auf dem Schiff sein. Streng verboten ist auch das Tauchen nach antiken Gegenständen. Aktuelle Information über Sporttauchen in Kroatien auf dem Internet, z.B. auf den Webseiten der Kroatischen Touristikzentrale: www.croatia.hr.

Sportfischen

Für das Sportfischen muss man eine entgeltliche Genehmigung haben, die in der Regel im Kapitänshaus erhältlich ist. Eine Tageserlaubnis kostet 60 HRK, eine Wochenkarte 300 HRK und eine Monatskarte 700 HRK. Eine Jahreskarte gibt es nur für Bürger mit ständiger Aufenthaltserlaubnis in Kroatien.