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Italien

Italien ist die Schatzkammer des Mittelmeers mit einer herrlichen Küste, einer berühmten Küche und einer interessanten Geschichte.

Italien ist ein schönes Reiseziel, wo wirklich alle auf ihre Kosten kommen. Sowohl anspruchsvolle Sportsegler als auch Ausflügler mit Familie. Es gibt dort eine Menge schöner Buchten, Häfen, historischer Denkmäler und viele Schönheiten der Natur. Kurz: Wenn Sie sich für Italien entscheiden, werden sie dies sicherlich nicht bereuen.

 

Warum in Italien segeln?

  • Für die Freunde des Adrenalinstoßes ist die äolische Inselregion zu empfehlen. Hier ist ideales Segelwetter, es gibt frischen Wind und es ist sonnig.
  • Die Toskana und die Cilento-Inseln sind ideal für Segeltouren mit der Familie.
  • Faszinierende Küstenstreifen, verlassene Inseln sowie schöne Sandstrände, die den Stränden in der Karibik in nichts nachstehen
  •  Die malerischen mittelalterlichen Dörfer, die bezaubernden Häfen
  • Antike und romanische Wahrzeichen sind von Rom bis Sizilien in großer Zahl zu finden, von denen nicht alle besichtigt werden können.
  • In der italienischen Küche werden nämlich nur die hochwertigsten und frischesten regionalen Zutaten verwendet.


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Segelregionen in Italien

Im Vergleich zu Kroatien ist das Segeln hier abwechslungsreicher und bietet mehr Segelerlebnisse. Von den für gewöhnlich ruhigen Gewässern der Toskanischen Inseln über das unglaublich schöne Segelparadies Nordsardinien bis hin zur Region der Liparischen Inseln, wo sich in einem relativ kleinen Gebiet alle drei italienischen aktiven Vulkane befinden. Auf der Segelroute entlang der Lagune von Venedig bekommt man - ebenso wie auf den Pontinischen Inseln oder der Küste von Cilento - eine Kombination aus Geschichte und Gourmet-Erlebnissen geboten.

Die italienischen Gewässer sind bei uns wie folgt unterteilt: in die Ligurische Küste um Genua, in die Toskanischen Inseln und das angrenzende Festland, in die Pontinischen Inseln, in die Region Amalfi und Cilento, in Nord- und Südsardinien, in Sizilien und die Liparischen Inseln, in Kalabrien und den adriatischen Teil in der Region von Venedig.

Sardinien

Die Region Sardinien ist so weitläufig, abwechslungsreich und prächtig, dass hierfür weder eine Woche noch vierzehn Tage ausreichend sind. Wenn Sie aus dem nordöstlichen Olbia lossegeln, kommen Sie an häufig unbewohnten, wilden Inseln des Nationalparks La-Maddalena-Archipel vorbei - mit vielen schönen Sandstränden und gut geschützten Buchten. Von hier aus können Sie mit Ihrem Segelboot durch die Meerenge Bonifacio segeln und der Insel Korsika mit dem wunderschönen Bonifacio einen Besuch abstatten, die sich hoch über dem Meer auf einem Riff erhebt. Auch an der sardinischen Südküste gibt es unzählig viele einsame Buchten, Meeresarme und behagliche Strände. Wunderschön ist die Region Costa Rei im Südosten der Insel oder die Küste westlich von Cagliari, von wo aus Sie Ihren Streifzug beginnen können. Für eine abwechslungsreichere Segelfahrt mit Angeln oder Tauchen ankern Sie bei den Inseln Sant' Antioco San Pietro. Der Süden von Sardinien birgt auch viele Relikte aus der Antike, die aus der bewegten Vergangenheit der Inseln stammen.

Zu den bekanntesten und luxuriösesten touristischen Zonen gehört auf Sardinien zweifelsohne die Smaragd-Küste - Costa Smeralda, die sich im Nordosten von Sardinien - nördlich von Olbia - befindet.


Toskanische Inseln und angrenzendes Festland

Der beste Segelort dieser Region ist unumstritten die Insel Elba - das Exil von Napoleon -, aber vor allem eine wunderschöne Insel, welche Sie bis zum Umfallen erforschen können. Hier gibt es viele sichere Ankerplätze mit bezaubernden Sandstränden, eine Seilbahn, welche auf den höchsten Berg fährt, von wo aus man eine fantastische Aussicht hat, romantische mittelalterliche Städte - angeführt von Portoferraio - oder moderne Millionärssiedlungen, wo auch Roman Abramovič mit seiner Privat-Barkasse ankert.

Die toskanische Segelregion wird im Norden durch den Fluss Magra und im Süden durch die Stadt Civitavecchia begrenzt. Dazu gehört auch die Insel Capraia - eine ehemalige Gefängniskolonie und heute fantastischer Ort zum Tauchen. Außerdem gehört zu dieser Region Pianosa, Giglio, das durch die Strandung der Costa Concordia traurige Berühmtheit erlangt hat, oder Montecristo - ein Schauplatz des berühmten Romans von Alexandre Dumas, der einen Teil des Nationalparks Parco Nazionale Arcipelago Toscano bildet. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich um gebirgige Inseln, die sich spitz aus dem Meer erheben, während das toskanische Festland aus fruchtbarem Weideland, Parks und Weingärten besteht. In dieser malerischen Region kann man den Schiefen Turm von Pisa sehen, der sich nur ein Stück entfernt vom Yachthafen befindet, oder man kann in einem der authentischen, toskanischen Restaurants hausgemachte Safran-Ravioli genießen. 


Sizilien und Liparische Inseln

Sizilien ist eine Welt für sich. Der Osten, der vom europaweit aktivsten Vulkan Ätna dominiert wird, ist durch die Meerenge Messina von Italien getrennt. Diese atemberaubende Insel ist zum Großteil mit Bergen bedeckt, der Rest besteht aus bewachsenen Zitrushängen, Weinbergen und Olivenbäumen. Die Stadt Palermo, aus deren natürlichem Hafen Sie möglicherweise lossegeln, zieht sie mit ihrer eigenen Atmosphäre in ihren Bann. Bei einer Segelfahrt entlang der nördlichen Küste ist das fast 2.000 m hohe Gebirge Appenino Siculo nicht zu übersehen. Vom Ätna aus in Richtung Vesuv wird der Vulkanstreifen durch die Inselgruppe Lipari mit dem atemraubenden und weiterhin aktiven Vulkan Stromboli komplettiert. Diese Inseln bestehen aus Kegeln von tätigen und erloschenen Vulkanen. Neben Spaziergängen um die rauchenden Vulkanschlote ist ein Bad in den heißen Seen und Vulkanschlamm ein besonderes Erlebnis. Die besten Häfen auf Lipari zum Absegeln sind die Yachthäfen Porto Rosa und Milazzo, von wo aus es nur drei Fahrstunden zur Insel Vulcano sind. Die Meerenge Messina ist ein Bereich mit geregelter Einfahrt und Transit. Aus diesem Grund ist vor der Einfahrt die Küstenwache auf Kanal 10 zu kontaktieren, andernfalls riskieren Sie eine Strafe.

Wetter und Klima

Aufgrund der Alpen, welche in der Region als natürliche Barriere vor kalten Winden fungieren, gilt in Italien die Regel: je weiter südlich man segelt, desto wärmer wird es. In Genua sind im August durchschnittlich 25 °C, in Palermo hingegen 27 °C. Ähnlich ist es auch mit der Wassertemperatur zwischen 23 - 26 °C. Manchmal gibt es im Sommer Gewitter, die mit Sturm und einem tosenden Meer einhergehen. Gewitter treten hauptsächlich an der Küste auf. Sie sind typisch für Süd-Sardinien und dauern meistens ein paar Stunden.

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Winde

Bei den Wettervorhersagen werden Sie im Zusammenhang mit Winden mit folgenden vier Namen konfrontiert: Mistral, Libeccio, Tramontana und Bora. Mistral, der von den kroatischen Gewässern gut bekannt ist und hier vor allen in der Region Korsika sowie in Nord - Sardinien auftritt - und dies in Richtung N - NW. Weniger bekannt dürfte für viele der Libeccio sein. Dieser SW- bis W - Wind tritt vor allem am Ligurischen Meer sowie auf Korsika - in der Nordhälfte des Tyrrhenischen Meers. Für gewöhnlich hat er eine Stärke von 5 bis 8 Bft und geht mit in der Regel 1 - 4 Tage anhaltendem Regen einher. Eine große Chance, den Wind Tramontana kennenzulernen, besteht vor allem für all diejenigen, die im Winter oder im Herbst zur Westküste Italiens fahren. Häufig  erreicht er Sturmstärke, vor allem am gebirgigen Ufer, wo oft Böen zu verzeichnen sind. Es handelt sich um NO - Wind und er dauert meistens 1 - 2 Tage.

Der heiße Südwind Scirocco tritt vor allem in Süd-Sardinien, in Sizilien sowie auf dem italienischen Festland auf. Auch er kann Sturmstärke erreichen und dauert 2 - 5 Tage. Da er von der Sahara her weht, finden Sie in ihm oft roten Sand. Die Bora kann bis zu 22 Tage andauern. Vor allem der Norden der Adria ist von ihr betroffen. Am meisten ist die Bora im Winter zu spüren und bläst aus Norden.

Andere Segelregionen in Italien

Pontinische Inseln

Obwohl die Pontinischen Inseln sehr interessant sind, spielen sie touristisch keine große Rolle. Sie können dies jedoch mit Ihrem Segelboot ändern, indem Sie zum Beispiel die Insel Capri erforschen. Diese ist von Riffs umgeben. In die Hauptstadt von Capri, die sich in den Bergen befindet, gelangen Sie vom Hafen aus mit der Seilbahn. Die schöne Höhle und die verlassenen Buchten sind nur mit dem Schiff zugänglich oder z. B. auch die immergrüne Insel Ischia mit den vielen Thermalquellen und der Wallfahrtskirche der Seefahrer Santa Maria del Soccorso. Eine weitere äußerst schöne Insel ist Ponza mit vielen sicheren und geräumigen Ankerplätzen. Rom, das sich auf dem Festland befindet, muss nicht vorgestellt werden. Erwähnt werden muss jedoch das lebhafte Neapel mit dem Vesuv und dem untergegangenen Pompeji, zu dem sich ein Ganztages-Ausflug lohnt.

Amalfi und Cilento

Ob Sie es glauben oder nicht, Amalfi war im Mittelalter eine mächtige und berühmte Seerepublik und wurde dann durch ein Erdbeben im 14. Jahrhundert vernichtet, bei dem die meisten Städte im Meer versanken. Charakteristisch für die ganze Region sind vor allem die Berge. die anmutige Natur und die kleinen Dörfer, die auf Riffs errichtet wurden, welche die ganze Küste säumen. In der Region Amalfi wurde der sagenhafte Odysseus durch den Sirenengesang von der Inselgruppe Li Galli auf die Riffs gelockt. Bei der Region Cilento handelt es sich im Wesentlichen um einen sehr großen Nationalpark mit wilder Natur und historischen kleinen Dörfern, in denen man noch wie früher lebt. Und man muss sich nicht wundern, die Region zieht nur wenige Touristen an.


Südadriatisches Meer

Diesen Teil des italienischen Segelreviers bildet die Küste von der Spitze des Absatzes bis zur Hafenstadt Brindisi. Hier gibt es nur sechs Häfen. Analog wie bei der Nachbarregion im Westen ist diese Region wunderbar als Zwischenstopp bei Überfahrten auf dem adriatischen Meer nach Kroatien, Montenegro oder nach Griechenland geeignet.

Ligurische Küste (Italienische Riviera)

Von der Grenze zu Frankreich bis zur Mündung des Flusses Magra erstreckt sich die nördlichste Segelregion mit ihrem Zentrum in Genua - dem größten italienischen Hafen. In diesen Ort werden Sie sich entweder verlieben oder ihn missachten. Seine beiden Yachthäfen sind sehr schön mitten im Zentrum der belebten Stadt gelegen. Erwarten Sie aber hier bloß kein sauberes Meer. Beim Absegeln haben Sie die gewaltigen Berge der Alpen im Rücken und in der Ferne vor dem Bug sehen Sie im Nebeldunst die Umrisse der wilden Insel Korsika. Eine wunderschöne Szenerie bietet die Region Riviera di Levante westlich von Genua. Hier vermischt sich malerische Natur mit schönen mittelalterlichen Kleinstädten, welche in mediterranen Pastellfarben erstrahlen. Eine Naturschönheit ist auch die berühmte Bucht La Spezia mit der Mündung des Flusses Magra. Faszinierend ist eine Segelfahrt um die atemberaubende Küste der Region Cinque Terre, wo sich fünf kleine bunte Dörfer in hohe steile Felsen zwängen. 

Lagune von Venedig

Die weitläufige Lagune, die sich um die Hauptstadt ausdehnt, hat aufgrund ihrer Gliederung bereits während des antiken Roms als Schutzschild gegen Söldner gedient. Heute können Sie hier die vielen unterschiedlichen Inseln umsegeln, in die Venezianer zum Picknick vor den Touristenströmen flüchten. Zum Beispiel auf die wenig frequentierte Insel Sant' Erasmo, ein Krautmarkt-Paradies, das für ihre reiche Artischocken- und Spargelernte bekannt ist, oder auf die Insel Burano, wo Sie sich die Essens- und Erholungszeit mit einem Besuch der beliebten Glashütten versüßen können.


Ionisches Meer

Solange Sie mit Ihrem Segelboot nicht in Richtung Golf von Tarent steuern und nicht den Fuß des italienischen Stiefels umrunden, bewegen Sie sich möglicherweise in der am wenigsten entdeckten Segelregion der italienischen Gewässer. Der südliche Küstenabschnitt in Kalabrien ist von steilen Bergen und wilden Felsen umgeben, während die Küste von Apulien im Osten aus sonnigen Ebenen und Hügeln besteht. Das gesamte Ionische Meer in Italien hat aber eins gemeinsam: Fantastische lange Sandstrände, welche bislang fast menschenleer sind. Diese Region ist auch ein äußerst vorteilhafter Zwischenhalt bei Überfahrten nach Kroatien, Montenegro oder nach Griechenland.

Gastronomie

Wenn Sie glauben zu wissen, wie eine echte Pizza Margerita schmeckt, dann machen Sie Pause in Neapel und gehen ins Centro Storico, das Sie eines Besseren belehrt. Die Tomaten stammen hier vom gleichen vulkanischen Boden, der Pompeji unter sich begraben hat. Der Mozzarella wird aus Büffelmilch hergestellt. Aus diesen beiden Zutaten und frisch gezupftem Basilikum wird dieses berühmteste Neapolitaner Gericht zubereitet 


Auf Sizilien wiederum erfahren Sie von den Einheimischen, wie wunderbar zubereiteter Fisch schmecken soll. Wenn Sie erst den hiesigen überbackenen Thunfisch mit Salz und Anchovis probiert haben, belegt mit Kürbisblüten mit Käsefüllung, vergeht Ihnen der Appetit auf anderes. Wenn Sie jedoch Lust haben sich etwas in der Schiffskombüse zuzubereiten, dann machen Sie am Morgen Pause in Catania und gehen dort auf den beliebten Fischmarkt La Pescheria, wo Sie die Alteingesessenen von den Vorzügen ihres Fangs überzeugen werden. Nur einen Katzensprung von hier entfernt ist ein Markt mit Lebensmitteln.


Solche gastronomischen Erlebnisse und noch viel mehr haben Ihnen die Küste und die Inseln Italiens zu bieten. Zwischen den einzelnen Regionen gibt es wirklich große Unterschiede. Ausführliche Informationen und Empfehlungen für konkrete Restaurants finden Sie deswegen in den Artikeln der jeweiligen Regionen.

Vorgehensweise beim Mieten eines Schiffes

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann wissen Sie ungefähr, was man in Italien alles erleben kann. Möchten Sie ein Schiff mieten? Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder schauen Sie in unsere Online-Suchmaschine und reservieren ein Schiff oder Sie kontaktieren unsere Verkäuferin, welche Ihnen bei der Auswahl gerne behilflich ist und sicher ein Schiff findet, das genau Ihren Vorstellungen entspricht.



Eine wichtige Information für jeden Segler - die letzte Juliwoche und die ersten drei Augustwochen sind in Italien republikweit Ferien - der sog. Ferragosto, und es ist besser, anderswo zu sein, Hauptsache nicht in Italien. Wenn in Kroatien 20 Schiffe in einer Bucht stehen und Sie das Gefühl haben, dass die Bucht voll ist, so stehen in Italien während der Ferragosto 50 Schiffe in einer Bucht. Am Morgen ist die Bucht leer, nur einige Segelboote liegen vor Anker. Nach 10 Stunden laufen nacheinander die Boote ein, vor allem Motorboote. Gegen 14:00 Uhr hat die Anzahl der Boote ihr Maximum erreicht. Ständig legen Boote an und ab. Die Italiener machen auf dem Boot Picknick, schwimmen ein paar Runden und legen dann wieder ab. In der Bucht stehen so viel Boote, dass man nicht mal schwimmen kann. Gegen 17:00 Uhr lichten alle die Anker und verlassen die Bucht in Richtung Hafen, um abends im Restaurant sitzen zu können. Abends und nachts ist es in der Bucht wieder ruhig, es liegen nur wenige Segelboote vor Anker.