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Montenegro

Montenegro

Eine unberührte Natur, hohe Berge, Schluchten und Wildflüsse, gesunkene Wracks und eine mannigfaltige Unterwasserwelt. Das ist das geheimnisvolle und schöne Montenegro.

Eine unberührte Natur, hohe Berge, Schluchten und Wildflüsse, gesunkene Wracks und eine mannigfaltige Unterwasserwelt. Das ist das geheimnisvolle und schöne Montenegro.

Montenegro gehört zu den Küstenstaaten der Balkanhalbinsel. Die unmittelbaren Nachbarländer sind Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Albanien. Die Küste von Montenegro ist sehr stark gegliedert und zum großen Teil von üppigem Grün bedeckt. Unberührte Natur, hohe Berge, Schluchten, Wildflüsse, saubere Seen, mittelalterliche Städte, Strände mit steilen Felswänden und Grün, gesunkenen Wracks und einer mannigfaltigen Unterwasserwelt. Das ist das geheimnisvolle und schöne Montenegro.
 

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Für wen ist Segeln in diesem Gebiet geeignet?

Für Liebhaber der Geschichte

Die alten Stadthäfen wie etwa Kotor und Perast sind architektonische Kleinode, die Sie durch ihre Schönheit begeistern werden

Für die Anfänger unter den Yachtfahrern

Die geschlossene Bucht von Kotor schafft Bedingungen wie auf einem See, mit einer regelmäßigen Thermik und ohne Wellen

Für Familien mit Kindern

Sandstrände, eine Reihe von Attraktionen am Ufer, billige Restaurants und kurze Fahrten

Für Senioren

Bequemes und müheloses Segeln, billige Restaurants

Segeln in der Umgebung von Montenegro

Die hohen Berge und die uralten Hafenstädte bilden für das Segeln eine herrliche Kulisse. Gut geschützte Häfen und Buchten gibt es hier nur wenige. Während es an der kroatischen Küste Hunderte von großen bzw. größeren Inseln gibt, findet man an der montenegrinischen Küste keine einzige größere Insel, nur 14 kleine Inseln (davon sieben in der Bucht von Kotor). Für Yachtfahrer ist die Nordküste ideal, wo es im Gegensatz zum Süden verhältnismäßig wenig Touristen gibt und die Landschaft ihre ursprüngliche Prägung bewahrt hat.

Montenegro

10 schönste Gebiete dieser Region

  1. Kotor
  2. Perast
  3. Inseln vor Perast
  4. Risan
  5. Tivat, Marina Porto Monte Negro
  6. Herceg - Novi
  7. Festung auf der Insel Mamula
  8. Lustica Bay
  9. Budva
  10. Insel St. Stefan - Fischerdorf

Am schönsten ist die Bucht von Kotor und zauberhaft ist auch Budva. Die größten und modernsten Marinas sind in Tivat (Porto Montenegro), Bar (OMC Marina) und Budva (Marina Budva). Der Service hat nicht das gleiche hohe Niveau wie in Kroatien, doch dafür sind die Preise sehr günstig. In den kleineren Häfen gibt es meistens nur Wasser, Strom, einen Lebensmittelladen und Restaurants. Boots- und Segelsportläden sowie technischen Service gibt es nur in den großen Marinas. In dieser Region herrscht eine sehr gute Tagesthermik, ein sog. regelmäßiger Starkwind, der nachmittags einsetzt und gegen Abend abflaut.

Bucht Boka Kotorská Bucht Boka Kotorská

Wetter und Klima

An den Küstenabschnitten Montenegros herrscht mediterranes Klima. Die Sommer sind warm und trocken, die Winter mild und regnerisch. Die Durchschnittstemperatur im Sommer beträgt 27 °C, die durchschnittliche Wassertemperatur 25 °C. Die Höchstwerte der Lufttemperatur können sich um 40 °C bewegen. Angenehm ist der Herbst, der bis Ende Oktober manchmal auch  bis Mitte November, zumeist recht sonnig ist. Der Wind wird in dieser Region sehr stark von der Tagesthermik (dem sog. regelmäßigen Starkwind, der am Nachmittag einsetzt und abends abflaut) und von den hohen Bergen beeinflusst. Meistens weht der Wind aus NW und SO. Die Tagesbrise kann die hohen Berge nicht überwinden und nachmittags kann der überwiegend aus NW wehende Wind von 3 Bft auf 5 Bft zulegen. In diesem Gebiet machen sich auch die nordöstliche Bora (ein kräftiger, kalter Fallwind, der von den Bergen kommt) und der aus südlicher bis südöstlicher Richtung wehende Scirocco (Jugo) (Wind von der Sahara) bemerkbar. Die Bora und der Scirocco (Jugo) bewirken einen hohen Wellengang. Die gefährliche Bora weht hier vorwiegend im Winter, doch auch im Sommer ist mit ihr zu rechnen. Meistens weht sie in der Bucht von Kotor und in der Bucht von Risan. In der Umgebung von Bar weht die Bora überhaupt nicht.

Wetter

Aktuelles Wetter

Die Bucht von Kotor

Die Bucht von Kotor (Boka Kotorska) gilt als eine der schönsten Buchten der Welt. Diese tiefe Bucht erstreckt sich 29 km landeinwärts und erinnert von ihrem Aussehen her an einen norwegischen Fjord. Die Landschaftskulisse wird durch ein majestätisches Gebirge abgerundet, das sich bei günstigen Lichtbedingungen auf der Meeresoberfläche widerspiegelt. Die Bucht ist nach der Stadt Kotor benannt und besteht aus den vier kleineren Buchten - Herceg Novi, Risan, Kotor und Tivat. Über dem schmalen Küstenstreifen erheben sich hohe Berge, die die Boka vor dem von Norden kommenden schlechten Wetter und vor dem kalten Bora-Wind schützen, der im Herbst und im Winter vom Landesinneren heranzieht.

Die Bucht von Kotor besitzt eine sehr gute Tagesthermik. Sie dürfen sich auf einen regelmäßigen starken Wind freuen, der nachmittags zu wehen beginnt. Dank der strategischen Lage und den günstigen Naturbedingungen ist die Bucht seit frühen Zeiten besiedelt. Im Mittelalter bot sie Fischern, Matrosen und Kriegsschiffen Schutz, und an ihren Ufern entstanden mehrere wichtige Städte mit mächtigen Wällen und Festungen, die die Einfahrt in die Bucht schützten. Die interessantesten Städte und Häfen in der Bucht von Kotor sind: Herceg Novi, Kotor, Perast, Tivat, Risan und Perast.

Bucht Boka Kotorska Die Stadt Herceg Novi in der Bucht Boka Kotorska

Städte

In Montenegro finden Sie viele historische Städte mit einer interessanten Kultur und einer sich ständig verbessernden Tourismus-Infrastruktur. Die Städte strahlen eine einzigartige orientalische Atmosphäre aus, die sich durch einen ruhigen und lockeren Lebensstil auszeichnet.

Perast

Einst eine Seefahrerstadt. Als einziger Stadt Montenegros ist ihr eine barocke Note eigen. Im 16. Jahrhundert gab es hier einen bedeutenden Hafen und eine Marineakademie (dort wurden sogar Offiziere des Russischen Zarenreichs ausgebildet). Hier lebten 37 Kapitäne und über 400 Matrosen. 50 Schiffe ankerten hier. Die reichen Kapitäne und Schiffsreeder ließen luxuriöse Palais errichten, von denen sich viele bis heute erhalten haben. Perast gehört zu den wertvollsten Denkmalzonen an der Adria und wurde auch trägt den Titel UNESCO Weltkulturerbe. 

Lohnend ist sicherlich ein Besuch des Städtischen Museums in Perast, in dem viele historische und maritime Schätze (Trophäen, Waffen, Navigationsbücher usw.) zu sehen sind. Nicht entgehen lassen sollte man sich auch die venezianischen Festung der hl. Anna (mit schöner Aussicht), den Palast der Familie Bujovič, die Nikolauskirche und die Georgskirche (sv. Dorde). Vor Anker gehen können Sie am Kai (Tiefe 3 m). Der Kai von Perast ist nur gegen Wind aus NO geschützt. Falls Wind weht, gibt es Wellengang und man kann entweder überhaupt nicht oder nur sehr mühsam anlegen. Diese kleine Stadt ist wirklich wunderschön und lohnt einen Besuch. Steigen Sie auf den Glockenturm, von dem man eine tolle Aussicht hat.

Interessant ist auch die Nachbarinsel Gospa od Škrpjela (Maria vom Felsen bzw. Riff), auf der eine Barockkirche und ein Kloster stehen (hier kann man am Kai vor Anker gehen). Die Insel wurde künstlich aus Steinen angelegt, die die Seefahrer aus Dankbarkeit für ihre heile Rückkehr dorthin brachten. An den Wänden der Kirche hängen 68 Bilder, unter denen sich goldene Plättchen befinden. Seefahrer widmeten sie aus Dankbarkeit dafür, dass sie bei ihren Fahrten in ferne Länder aus gefährlichen Situationen gerettet wurden.

Perast ist in der Tat ein architektonisches Juwel. Der Hafen ist bisher wenig bekannt und wenig besucht. Aber gerade das ist so schön an ihm. Auf den beiden kleinen Inseln, die Perast vorgelagert sind, stehen altehrwürdige Klöster. Die östlichere Insel heiß (Sv. Dorde (St. Georg) und die westlichere Gospa od Škrpelja (Maria vom Felsen bzw. Riff). Auf dieser Insel steht eine prächtige Wallfahrtskirche. An der Kirche gibt es ein kurzes Kai mit ausreichender Tiefe. Anlegen darf man an diesen Kai nicht, doch ein entsprechendes Hinweisschild gibt es nicht. Wenn Sie dort in der Nacht anlegen, können Sie eine ruhige und romantische Nacht in nächster Nähe der Kirche verbringen.

TIPP von Jirka Zindulka

Stadt Perast Stadt Perast

Tivat

Sie erstreckt sich in der Bucht von Kotor und ist eine sehr lebendige Stadt. Der Ort war schon in der Antike besiedelt, was von der Unterwasserarchäologie nachgewiesen werden konnte. Im Mittelalter befand sich die Stadt im Besitz reicher Seefahrerfamilien, die hier ihre Residenzen errichteten. Zu den örtlichen Besonderheiten gehören die Antoniuskirche und der Wehrturm der Familie Buć mit Kapelle. Der ursprüngliche Seehafen verwandelte sich nach einem Umbau in den luxuriösen Yachthafen Porto Montenegro (Link zu den offiziellen Seiten der Marina hier). Hier gibt es einen Stand mit DUTY FREE Diesel.

An dem Ufer der Bucht von Tivat gibt es viele schöne Strände – z.B. in der Nähe der Meerenge Veritage, in der Nähe des Leuchtturms befindet sich der Opatovo-Strand (ein 200 Meter langer Sandstrand), bei der Siedlung Donja Lastava erstreckt sich ein rund einen Kilometer langer Strand mit Molen und kleinen sandigen Stellen, der Stein- und Sandstrand am Kap von Seljanovo und der Sandstrand Belane. Gegenüber der Stadt liegen mehrere kleine Inseln, die sich einer abwechslungsreichen Geschichte rühmen können. Die Insel Prevlaka, die auch Blumeninsel genannt wird, beherbergt die Ruinen des Klosters des hl. Erzengels Michael. Auf der Insel Sveti Marco hat der Club Mediterranée eine Urlaubsanlage im Stile eines polynesischen Dorfes errichtet.

Tivat Tivat

Budva

Budva ist das beliebteste Reiseziel in Montenegro. Budva liegt in der breiten Bucht von Budva. Vor den kräftigen Winden aus dem Inland wird sie durch die Gebirge Lovćen und Pastrovici geschützt. Die Geschichte der Stadt reicht 2.600 Jahre zurück, als die Stadt der Legende nach von Kadmos, dem Sohn eines phönizischen Königs gegründet wurde. Die gesamte Halbinsel ist von mächtigen Wällen aus dem 14. Jahrhundert umgeben. Wälle schützen die Zitadelle und Altstadt, auf denen man die ganze Stadt umwandern kann. Budva hat in seiner bewegten Vergangenheit schwere Zeiten durchlebt, es musste nicht nur Belagerungen erdulden, sondern wurde im Jahre 1979 auch von einem großen Erdbeben heimgesucht. Es kann nicht, wie Kotor, mit Sehenswürdigkeiten der ersten Kategorie punkten, doch wird es Sie mit seiner besonderen Atmosphäre einer mittelalterlichen Stadt begeistern. In die Stadt führen sieben Stadttore hinein. Die zwei imposantesten Tore sind das Landtor (Kopnena vrata) und das Seetor (Morska vrata), hinter denen ein Labyrinth von engen Gassen, Cafés, Passagen und kleinen Plätzen beginnt.

Die schönsten historischen Sehenswürdigkeiten befinden sich im südlichen Teil der Altstadt. Dort stehen z.B. die Johannes-der-Täufer-Kirche samt Glockenturm, das Bischöfliche Palais, die St.-Sava-Kirche und die Festung mit der  Dreifaltigkeitskirche. Einer der ältesten Bauten ist die Marienkirche, die im Jahre 840 auf einer Landspitze errichtet wurde. Im nördlichen Teil der Stadt befindet sich eine moderne Galerie und das Stadtmuseum, in dem Sie viel Interessantes aus der Stadtgeschichte erfahren können. Die Stadt gehört zu den aus der Sicht der Archäologie reichsten europäischen Fundstätten. Hier wurden umfangreiche Relikte aus antiker und griechischer Zeit entdeckt. Ein Großteil dieser Relikte wurde durch das große Erdbeben im Jahre 1979 freigelegt.

Budva ist auch für seine herrlichen Strände berühmt. In unmittelbarer Nähe der Zitadelle erstreckt sich der Strand Mogren, der mit der Blauen Fahne ausgezeichnet wurde. Er besteht aus zwei Teilen, die durch einen in den Fels geschlagenen Pfad miteinander verbunden sind. Seine Gesamtlänge beträgt rund 400 Meter und die Oberfläche besteht aus grobem Sand. Inmitten der Bucht von Budva befindet sich ein langer Kiesstrand, der "Slowenische Strand". Ungefähr 15 - 20 Minuten in Richtung Norden befindet sich ein weiterer schöner Strand namens Jaz.

Dukley Marina Budva

Die Marina Budva gehört zu den größten Yachthäfen Montenegros. Er bietet 300 Anlegeplätze mit Wasser- und Stromanschluss, Duschen und WCs. Wi-Fi (WLAN)-Anschluss, ein Lebensmittelladen und mehrere Cafés und Restaurants lassen während des Aufenthalts keine Langeweile aufkommen. In der Stadt gibt es einen Arzt und auch eine Apotheke. Die Anlegeplätze sind dort in der Hauptsaison (Mai – Ende September) verhältnismäßig teuer und oft besetzt. Für ein 12 m Boot zahlen Sie 66 EUR, für ein 14 m Boot 80 EUR, für ein 15 m Boot 87 EUR, für ein 17 m Boot 107 EUR.

Navigation in den Hafen: bester Zugang ist aus südwestlicher Richtung, von der Insel Sveti Stefan werden Sie rund 250 m Platz auf Steuerbord haben und Sie fahren in den Kanal (die Fahrrinne) hinein, der mit Bojen markiert ist (Tiefe des Kanals beträgt 5 Meter). Der Zugang aus südöstlicher Richtung ist nicht zu empfehlen. Es gibt dort Untiefen und Felsen. Bei starker Bora ist die Fahrrinne in den Hafen nicht befahrbar. Vor der Einfahrt in die Marina kann man bei einer Tiefe von 8 Metern ankern. In der Marina weht ein relativ starker Wind, doch das Meer ist ruhig. Dort gibt es auch eine Tankstelle.

Inseln Sveti Stefan, Budva Inseln Sveti Stefan, Budva

Sveti Stefan

Gegenüber von Budva, auf der anderen Seite der Bucht, liegen die Insel Sveti Stefan und das gleichnamige malerische Fischerdorf. Es entstand im 15. Jahrhundert auf einer felsigen Halbinsel, die mit dem Festland durch eine schmale Landzunge verbunden ist. Das Fischerdorf wurde dort von 12 Familien der Pašrovic-Sippe errichtet. Jede Familie besaß dort ein Haus mit Lebensmittelvorräten, das ihr in gefährlichen Zeiten als Unterschlupf diente. Die steinernen Häuser waren von Stadtmauern umgeben. Sie erbauten die komplette Stadt aus dem Beutegut einer überfallenen türkischen Galeere. Heute befindet sich hier der luxuriöseste Urlaubsort Montenegros, der von Politikern, Sportlern und VIPs aus der ganzen Welt besucht wird. Es lohnt sich, einmal um die Insel herumzufahren, sie ist sehr fotogen :-) Es gibt hier schöne Strände, die im Sommer mit Ketten eingegrenzt werden. Ankern kann man mit einer Tiefe von 8 – 12 m.

Kotor

Kotor liegt in der Bucht von Kotor. Die besterhaltene mittelalterliche Stadt in Montenegro, die seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Kotor liegt am Fuße des 1.749 m hohen Kalksteingebirges Lovćen. Als eine der wenigen Städten an der Adriaküste hat sie sich den Charakter einer für das 12. – 14. Jahrhundert typischen mittelalterlichen Stadt erhalten. Die Stadt ist von massiven, 4,5 km langen Wällen umgeben, die stellenweise bis zu 20 m hoch und 15 m breit sind.

Das größte Verdienst am Bau dieser Befestigungsanlage kommen den Venezianern zu, die in Kotor nahezu vier Jahrhunderte lang das Sagen hatten. Der Stadt gelang es sogar, eine mehrmonatige Belagerung zu überstehen. Über die Wälle gelangt man bis hoch über die Bucht zu den Terrassen der ursprünglichen mittelalterlichen Burg San Giovanni (Tvrdjava sv. Ivan). Der stellenweise anstrengende Aufstieg erfordert 30 – 40 Minuten, doch er lohnt sich auf jeden Fall! Unterwegs bietet sich Ihnen eine überwältigende Aussicht. Die Tickets für die Wälle kosten 3 EUR pro Person. Zu den Treppen, die zur Festung hinaufführen, gelangt man über ein verwinkeltes Gässchen, das vom Palais Grubonja in östliche Richtung führt. In dem Befestigungssystem sind drei Tore erhalten, von denen das älteste, das Südtor (Vrata od Gurdića), aus dem 9. Jahrhundert stammt. Daneben sind sich das Haupttor, das Seetor (Morska vrata), und das Nordtor erhalten.

Kotor Kotor

Die Stadt war einst eine bedeutende See- und Handelsmetropole. Die maritime Tradition reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück, als hier die älteste Seefahrerzunft an der östlichen Adriaküste entstand (Bratrstvo mořeplavců Boky Kotorské = Seefahrerbruderschaft der Bucht von Kotor). Diese Institution vereinigte die Mehrheit der Seefahrer unter sich, sie errichtete ein eigenes Arsenal (Bau und Reparatur von Schiffen), sie verfügte über eine große Handels- und Kriegsflotte, sie unterstützte Seefahrer und die Familien jener, die ihr Leben auf See verloren, und sie gewährleistete die Verteidigung der Stadt sowie die Sicherheit und die Gesundheitskontrolle der Schiffe. Die Einwohner lebten jedoch nicht nur von der Schifffahrt, sondern übten durchaus auch andere Handwerke aus, z.B. die Goldschmiedekunst. Es gab sogar eine bekannte Malerschule.

Die Altstadt entstand auf einem dreieckigen Grundriss. In den schmalen Gassen und auf den Plätzen des mittelalterlichen Stadtkerns gibt es viele historische Gebäude zu entdecken. Die größten Schätze der Stadt sind der weitläufige Waffenplatz (Náměstí zbraní), der im Renaissancestil errichtete Uhrenturm (Gradski Toranj), der Platz der Befreiung (Trg Oslobodenja), an dem das Pima-Palais steht, die Kathedrale des hl. Tryphon (bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, hier werden Reliquien dieses Märtyrers aufbewahrt), das Palais der Familie Drago, die Gurdićova-Bastei, das Bizanti-Palais (14. Jahrhundert) und das Beskucha-Palais (19. Jahrhundert), die Kirche des hl. Franziskus, die Kirche des hl. Paulus (aus dem 13. Jahrhundert, diente in der Zwischenkriegszeit als Waffenlager und Frauengefängnis), die Kirche des hl. Nikolaus, die Kirche des hl. Lukas. Einen Besuch lohnt zweifelsohne auch das berühmte Seemuseum (Námořní muzeum), wo man Artefakte aus dem 15. – 18. Jahrhundert, Schiffsmodelle, alte Karten und Pläne, Schiffsteile, Waffen und Seefahrerportraits in Augenschein nehmen kann.

Baden: An der Riviera von Kotor findet man keine Sandstrände, die für andere Teile der montenegrinischen Küste so typisch sind. Es gibt hier vor allem Pontons, Molen, Kieselstrände und bearbeitete Betonflächen. Baden kann man am Morinj-Strand (etwa 1 km lang, Sandkieselstrand), am Risan-Strand (zwischen Risan und der Ortschaft Strp) und am Strand Bajova kula (beliebter Strand, 60 m lang). In der Hauptsaison kann das Meer hier verschmutzt sein. Ungleich schönere Bademöglichkeiten bietet die Umgebung von Budva.

Hafen Kotor

Es handelt sich um einen ganzjährig genutzten Zollhafen, in dem Hafenverwalter und Zollhaus am Kai zu finden sind; die Polizeiwache befindet sich in der Stadt. Der Hafen bietet Anlegeplätze mit Wasser- und  Stromanschluss. Der angenehmste und ruhigste Ankerplatz befindet sich an der Flussmündung neben dem Hafenbüro (Harbour Office). Der Bug ist gegen den Strom festzumachen (falls gerade eine kräftige Strömung vorherrscht, kann man hier nicht stehen). Stehen kann man auch am Hauptkai oder am Anker in der Bucht (Tiefe 7 m) am Ende der Bucht. Der Hafen ist gut geschützt. Der Preis für einen Stellplatz beträgt ca. 50 EUR für ein 46 m langes Schiff. Vor Anker gehen kann man auch in der kleinen Marina Muo. Sie befindet sich an der Westküste der Bucht von Kotor, in einer Entfernung von knapp eine sm von Kotor. Hier gibt es Wasser und Strom. Nach Kotor gibt es eine regelmäßige Buslinie. Achtung! Das Wasser im Hafen ist zwar trinkbar, aber nicht von hoher Qualität.

Kotor ist eine Stadt in herrlicher Lage am Fuße des 1749 m hohen Lovčen-Gebirges. Diese zwischen Stadtmauern eingeschlossene altehrwürdige Stadt ist wirklich wunderschön. Auch die Festung, die sich 200 m über dem Hafen erhebt, lohnt einen Besuch. Ziehen Sie sich passende Schuhe an, der Aufstieg ist stellenweise nicht ganz so einfach. An der Mole befinden sich Mooringleinen (Muringeleinen) und Strom. Kotor ist ein Zollhafen, wo auch eine Abfertigung möglich ist. Ich empfehle, die erste Eingangsabfertigung nach der Ankunft in Montenegro in Kotor und die Ausgangsabfertigung in Zelenice vorzunehmen.

TIPP von Jirka Zindulka

Befestigungsanlage Kotor Befestigungsanlage Kotor

Risan

Die Stadt wurde von einem illyrischen Stamm gegründet, in dem die kriegslustige Königin Teuta das Zepter führte. In römischer Zeit war diese Stadt auch der wichtigste Hafen in der Bucht, später übernahm Kotor ihren Platz. Hier befand sich das älteste Münzhaus auf dem Boden der südslawischen Staaten. Heute sind dort viele interessante Sehenswürdigkeiten zu sehen, zum Beispiel Ausgrabungen einer römischen Villa und antike Bodenmosaike (150 m vom Hafen entfernt), die Überreste zweier türkischer Festungen und das Palais der Familie Ivelič (aus dieser Familie stammten viele bekannte Seefahrer, Kaufleute und Diplomaten).

Hafen Risan

Kleiner Yachthafen. Das Anlegen ist an der gesamten Mole (Tiefe 3 m) oder am Kai (Tiefe 2 m) möglich. Dort ist Platz für 3 – 4 Boote. An einem Wellenbrecher ist das Anlegen verboten. Der Hafen ist sicher, durch die Auswirkungen der Thermik kann sich in der Nacht ein starker Nordwind einstellen. Hier kann man auch in einer Tiefe von 8 – 10 Metern ankern. Der Anker hält gut. Im Hafen gibt es keinen Stromanschluss. In der südwestlichen Ecke ist ein Wasserhahn, an dem man jederzeit Wasser entnehmen kann (man benötigt einen langen Schlauch). Diesel kann man im Kanister in einer Tankstelle kaufen, die 200 m von der Landstraße nach Kotor entfernt ist. Im Hafen gibt es einen ein relativ gut sortierten Minimarkt, ein Restaurant und ein Café mit Wi-Fi (WLAN). Ein Stückchen weiter gibt es einen großen Supermarkt.

Risan ist ein schöner, uralter Hafen mit Ausgrabungen einer römischen Villa. Einen Besuch lohnt auch die Insel Stradioti (auch: Sveti Marko). Auf der Südseite dieser Insel in der Bucht von Kotor gibt es einen angenehmen und ruhigen Anlegeplatz.

TIPP von Jirka Zindulka

Ulcinj

Einst gefürchteter Ort und ein steinernes Nest von Piraten, die aus der Bucht Valdanos ausliefen und mehr als zwei Jahrhunderte lang Schiffe überfielen. Die Piraten hatten einen großen Einfluss. Sie erbauten dort eine Festung und eroberten einen großen Teil des Gebiets. Hand in Hand mit der Piraterie entfaltete sich dort auch der  Sklavenhandel. Die Piraten brachten die Sklaven vorwiegend aus Italien und Dalmatien her und verlangten für sie Lösegeld. Es gelangten auch afrikanische Sklaven dorthin, die in der Landwirtschaft und auf See arbeiteten. Einige von ihnen arbeiteten sich zu ausgezeichneten Kapitänen hoch. Heute finden sie dort viele interessante Gebäude und Baudenkmäler. In den engen Gassen der Altstadt, die sich ihren mittelalterlichen Charakter erhalten haben, finden Sie kleine Läden mit handgemachten Produkten (manuell bearbeitetes Gold und Silber, Produkte aus Leder und Keramik).

Die Atmosphäre hat einen orientalischen Beigeschmack. Dort sind Moscheen und durch die Restaurants weht der Duft von türkischen Spezialitäten. Über der Stadt erhebt sich kein majestätisches Gebirge, statt dessen umgibt sie eine hügelige Landschaft mit fruchtbarem Boden. Hier werden Zitrusgewächse, Granatäpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Weinreben, Melonen und Gemüde in BIO-Qualität angebaut! Obst und Gemüse verkaufen dort Einheimische an Ständen und Holzbuden an jeder Ecke. In der Nähe der Stadt befindet sich ein herrlicher Strand (Velika plaža) mit feinen weißem Sand, der viel Jod und weitere Elemente enthält und somit Heilwirkungen hat. Die Bucht bietet ideale Bedingungen zum Windsurfing und Kitesurfing. Ein Stück weit vom Strand liegt in einer Tiefe von 15 m und auch ein versenktes Schiffswrack.

Hafen Ulcinj

Ein kleiner Anbau, man kann seitlich an der Mole anlegen (in 3 Metern Tiefe). Legen Sie auf keinen Fall an der Stelle an, der für die Fähre bestimmt ist. Wenn der Wind weht, hat das Meer am Ufer Wellengang. Wasser und Strom gibt es hier nicht. Für den Stellplatz wird nicht gezahlt. Vor Anker gehen kann man auch inmitten der Bucht in einer Tiefe von 4 Metern. Ulcinj ist preislich viel günstiger als Budva. Dort gibt es gute Kneipen zum halben Preis mit schönem Ausblick aufs Meer :-).

Ulcinj Ulcinj

Bijela

Um die hier errichteten Werften entstand im Laufe der Zeit die heutige Stadt. Die ansässigen Schiffsbauer erlernten ihr Handwerk von zugewanderten Handwerkern aus Korčula (dort gab es eine bekannte Schiffbauerschule). An die althergebrachte Tradition des Schiffbaus knüpfte die Tätigkeit der heutigen modernen Werften an, in denen neben kleinen Yachten auch Hochseeschiffe repariert werden.

Herceg Novi

Die jüngste Stadt Montenegros, die im Jahre 1382 von dem bosnischen König Tvrtko gegründet wurde, um die Einfahrt in die Bucht von Kotor besser kontrollieren zu können. Die Bewohner der Stadt widmeten sich überwiegend dem Fischfang, dem Salzhandel, außerdem entstand hier eine Seidenmanufaktur (die zweite in Europa), die viele Handwerker anlockte. Die Altstadt wird durch Wälle und Festungen geschützt, die sich bis heute erhalten haben: am Meer steht eine Meeresfestung (Forte Mare) und zum Landesinneren hin die Oberburg (Gorni grad).

Heute erinnert dieses Hafenstädtchen an einen blühenden Garten. Hier gedeihen mehr als 200 Pflanzenarten, die die Matrosen einst von ihren Fahrten mit nach Hause gebracht hatten. Im Laufe der Jahrhunderte fanden Pflanzen von allen Kontinenten in diesem Städtchen eine neue Heimat und schufen so eine einzigartige Atmosphäre. Man findet hier vor allem Eukalypten, Fichten, Zypressen, Kokospalmen, Agaven, Magnolien, Dattelbäume und Mimosen. Die Stadt ist sehr abwechslungsreich und hat viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu den schönsten gehören der türkische Uhrturm Salaat Kula aus dem 15. Jh., der Karandža-Brunnen, die spanische Festung Spanjola, die Festung Kahli Kula (Blutturm) aus der Zeit der türkischen Herrschaft (ursprünglich ein Gefängnis, dient heute als Theater) und das Franziskanerkloster mit Krankenhaus.

Im Zentrum der Altstadt befindet sich ein malerischer Platz mit Cafés und der einer Kirche, die dem Erzengel Michael geweiht ist. Es lohnt sich auch, die nah gelegene Festung auf der Insel Mamula (die Festung galt als uneinnehmbar, sie schützte die Einfahrt in die Bucht von Kotor und diente später als Konzentrationslager) und die Festung Arza zu besichtigen, die einst die Einfahrt in die Bucht von Kotor kontrollierte. In der Stadt gibt es ein Meeresmuseum (Pomorski muzej) mit Ausstellungen mit Modellen alter Schiffe und verschiedenen Seefahrerutensilien. Die städtische Riviera ist 25 km lang, hier gibt es, verstreut zwischen Dörfern und Olivenhainen, viele schöne Strände. Über der Stadt erhebt sich das Orjen-Gebirge (höchste Erhebung 1.895 m).

Hafen Herceg Novi

Im Sommer ein recht lebendiger Hafen (Musik kommt aus den Bars, Restaurants in der Umgebung und viele Fähren), meist ist er ausgebucht, doch gibt es hier mehrere Anlegestellen ebenso wie gebührenpflichtige Wasser- und Stromanschlüsse. Es gibt hier auch eine Tankstelle. An der Uferpromenade finden Sie einen Geldautomaten, mehrere gut sortierte Supermärkte, Bauernmärkte mit frischem Gemüse, Obst und  Fisch sowie viele Cafés und Restaurants. In der Stadt finden Sie eine Arztpraxis und Apotheke. Der Hafen ist gut geschützt gegen Winde aus N, NO und O. Der Hafen ist nicht geschützt gegen Wind aus Richtung S (erhöht den Seegang) und W (gefährlicher Wind). Dort kann man auch auf der Westseite des Hafens bei einer Tiefe von 4 – 6 Metern ankern. Man darf nicht an der Ostseite des Wellenbrechers ankern.

Herceg Novi Herceg Novi

Bar

Industrie- und Hafenstadt. In der Umgebung von Bar werden seit eh und je Oliven angebaut. Vor den Toren der Stadt erstrecken sich weitläufige Olivenhaine. Beim Dorf Mirovica steht der angeblich älteste Olivenbaum der Welt, sein Alter wird auf 2.000 Jahre geschätzt. Nach alter Tradition durfte kein Einwohner von Bar heiraten, solange er nicht mindestens 10 Olivenbäume gepflanzt hatte.

In der Stadt endet die einzige montenegrinische Eisenbahn, die aus Podgorice und Belgrad hierhinführt. Die Eisenbahn ist technisch einzigartig, denn sie besteht unter anderem aus mehreren Hundert Tunnels und Brücken, mit denen schwierige Naturhindernisse überwunden werden. Es gibt hier zwei Strände: den Strand Topolica (in der Nähe des Hafens) und den Roten Strand (nördlich der Stadt). Dessen Name leitet sich von der ungewöhnlichen Farbe des Sandes ab und ist mit der Sage der Meerjungfrau Nereida verknüpft. Lohnend ist auch ein Ausflug zu dem See Skadar (via Taxi oder Zug, Fahrkarten sind preiswert).

Stari Bar (Geisterstadt) ist der historische Vorläufer von Bar und ist gewiss auch einen Besuch wert! Sie finden hier eine ganze Reihe schöner, historischer Sehenswürdigkeiten. In der Stadt Bar gibt es zwei Yachthäfen – A.D. Marina und OMC Marina. Sie liegen im Binnenland, mehrere Kilometer vom Meer entfernt. Die Stadt wurde am Fuß des Gebirges Rumija erbaut, das sich bis in eine Höhe von fast 1.600 Metern über dem Meeresspiegel erhebt. Von drei Seiten aus ist die Stadt durch Riffs und von Westen aus durch Wälle geschützt. Im Jahre 1878 sprengten die Türken die Schießpulverlager in die Luft und zerstörten diese herrliche Stadt. Den Rest besorgte dann ein Erdbeben im Jahre 1979. Von daher rührt auch der Spitzname Geisterstadt. Heute kann man mehrere erneuerte Gebäude (das Erzbischöfliche Palais, den Uhrturm, einen Teil der Befestigung, ein Aquädukt und zwei Kirchen besichtigen).

A.D. Marina Bar

Große Marina und ein ganzjährig genutzter Zollhafen (Zollkai im Industriehafen OMC). Das Kapitänshaus (Lučka Kapetania) befindet sich hinter dem Park gegenüber des Einganges zum Zollkai, neben dem Gartenrestaurant). Hier gibt es 370 Stellplätze auf dem Wasser, Wasser- und Stromanschluss. In der Nähe des Hafens gibt es einen hochwertigen technischen Service, ein Geschäft mit Segelzubehör, mehrere Supermärkte, Bauernmärkte mit Obst und Gemüse, viele Bars, Cafés, Restaurants und außerdem eine Bank, eine Post, ein Krankenhaus und eine Apotheke.

OMC Marina

Industriehafen mit Zollkai. Es gibt hier 300 Stellplätze am Ufer und wenig Platz im Hafen. Wir empfehlen eher einen Stellplatz in der A.D. Marina. Achtung! Das Kapitänshaus in der Bar darf keine Gebühr für eine Vignette erheben. Sie erhalten eine solche auf der Post oder in der Bank, diese sind jedoch von Samstagnachmittag bis Montagmorgen geschlossen.

Bar Bar

Zelenika

Ganzjährig genutzter Zollhafen. Zur Erledigung des Zolls muss man am Ufer festmachen, an dem große schwarze Fender hängen. Um eine Verschmutzung des Rumpfs zu vermindern, ist es ratsamer mit Bug oder Heck festzumachen, nicht mit der Seite. An der Mole kann man auch über Nacht anlegen (Ankerspitze ca. 10 Meter, ans Heck zwei Seile). Bei Scirocco (Jugo) ist es besser, die Zollformalitäten in Kotor zu erledigen.

Luštica

Diese gebirgige Halbinsel trennt die Bucht von Kotor vom freien Meer. Großer Beliebtheit erfreut sich vor allem der südliche Teil der Halbinsel. Dort gibt es schöne Buchten und Strände. Es gibt dort auch schöne blaue Höhlen (Plava Špilja). Bei sonnigem Wetter erzeugt die Lichtbrechung interessante Lichteffekte. Baden und sonnen können Sie sich an dem Žanjica-Strand oder an den Stränden Pržna und Rosa (schöner Felsstrand).

In Tivat entstand die neue, moderne Marina Monte Negro. Die Marina ist architektonisch perfekt in die lokale Architektur angepasst und hat den alten, unansehnlichen Militärhafen in ein pulsierendes Yachtingzentrum der Bucht von Kotor verwandelt. Die Altstadt selbst wird nach und nach erneuert und erwacht so wieder zu ihrer ursprünglichen Schönheit.

TIPP von Jirka Zindulka

Gastronomie

Was das Essen betrifft, wird es Ihnen bestimmt ganz fabelhaft schmecken. Die Küche zeichnet sich zwar nicht durch eine besondere Vielfalt aus, doch dafür haben Sie die Gewissheit, dass das Essen immer aus frischen Lebensmitteln und in BIO-Qualität zubereitet wird! Die wichtigsten Zutaten sind frischer Fisch, Olivenöl, Getreide und Gemüse in Form von Salaten. Dazukommen Krebse, Tintenfische, Muscheln, Süßwassermuscheln und sonstige Meeresfrüchte. Die Fische werden hier meist gegrillt und mit aromatischen Kräutern und Knoblauch, gebraten oder als herzhafte Fischsuppe (Brodet) zubereitet.

Traditionelle montenegrinische Spezialitäten sind zum Beispiel: Lammfleisch in Milch (Jagnjetina v mljeku), Burek (mit Käse oder Fleisch gefüllte Taschen), Kacamak (so etwas wie Kartoffelbrei aus Weizen und Maismehl, mit Käse und Milch serviert), alle möglichen Käsesorten aus Ziegen-, Kuh- und Schafsmilch, Würste aus der Region Cetinje, Rastan (zubereitet aus Kohl und Kartoffeln), Kajmak (gereifter Käse), herzhafte Suppen aus Fleisch und Gemüse, Fischsuppe (Riblja čorba), oder Brennnesselsuppe (Čorba od koprive), Popeci (knusprige und saftige Schweinefilets), Gulasch aus Tintenfisch (gulaš od hobotnice ), gegrillte Kalmare (Lignji na žaru), Fisch vom Rost (Riba na žaru), Risoto mit Meeresfrüchten, Kebab, Pljeskavica (Frikadellen aus Rind- oder Lammfleisch) oder Čevabčiči. Eine berühmte Delikatesse und ein Symbol der einheimischen Küche ist Njeguški pršut. Eine alte und langjährige Tradition können auch die montegrinischen Weine vorweisen. Der bekannteste und beste Rotwein ist der Vranac, der bekannteste Weißwein der Krstac.

Burek Burek

Angeln

Montenegro bietet ausgezeichnete Bedingungen zum Angeln. Das Meer ist hier voller Fische und hier sind alle Varianten des Angelns erlaubt (mit Angel, Angelschnur, mit Stechwerkzeug oder Netz). Für Sportfischen ist jedoch eine Erlaubnis notwendig! Sie kostet 15 EUR für 10 Tage; man erhält sie in einem Angelclub oder im Touristenbüro. Angeln am Ufer nur mit einer Angelschnur wird auch ohne Erlaubnis toleriert, ist jedoch illegal.

Dort gibt es auch einige spezialisierte Agenturen, die 1 - 2 tägige Ausflüge auf speziell ausgestatteten Booten mit modernster Anglerausrüstung anbieten. Sie können verschiedene Techniken ausprobieren: z.B. Heavy Trolling (mit dieser Methode kann man Barrakuda, Thunfisch oder Schwertfisch fangen), Light trolling (Zahnbrasse, Seebrasse, Thonine, Barrakuda), Deep sea fishing, Parangal oder Nachtangeln auf Kalmare. Ausprobieren können Sie auch das Angeln großer Fische oder BIG GAME FISHING (vor allem in Budva, Pržno - Maestral resort, Sveti Stefan). Das erfordert jedoch eine spezielle und teurere Erlaubnis. Reiche Fischgründe gibt es auch in Flüssen und Seen. Wir empfehlen die folgenden Agenturen, die Ihnen ein unvergessliches Angelerlebnis vermitteln: Active Travels Montenegro a Outdoor & More.

Zollabfertigung

Nach der Ankunft in Montenegro gilt für alle Besucher Meldepflicht, d.h. innerhalb von 24 Stunden hat man sich bei der zuständigen Polizeiwache zu melden. Falls Sie mit dem Boot kommen, sind Sie verpflichtet, in den nächstgelegenen Zollhafen zu fahren, das Wasserfahrzeug bei der Hafenverwaltung anzumelden, die Erlaubnis zu beantragen und die Gebühr für die Marke oder die Fahrerlaubnis (Vignette) zu beantragen. Die Vignette ist an einer sichtbaren Stelle anzubringen (z.B. am Mast oder Fenster). Der Preis für die Vignette richtet sich nach der Dauer der Fahrt und des Aufenthalts (eine Woche bis ein Jahr). Die Gebühr für ein Boot mit einer Länge von 7–12 m beträgt 40 EUR/7 Tage oder 95 EUR/Monat. Für ein Boot von 12–17 m bezahlen Sie 120 EUR/7 Tage oder 220 EUR/Monat. Eine ausführliche Preisliste finden Sie hier.

Zur Anmeldung des Wasserfahrzeugs benötigen Sie einen Reisepass, die Bootspapiere, den Bootsführerschein, die Bootsversicherung, die Crew List und eine Bestätigung, dass Sie der Besitzer des Bootes sind (falls Sie der Besitzer sind), eine Berechtigung zu dessen Nutzung (eine notariell beglaubigte Vollmacht zur Nutzung des Boots) oder einen Vertrag mit einer Charterfirma (Charter Agreement). Die Abfertigung nimmt rund 20 - 30 Minuten in Anspruch. Falls Sie kroatisches Territorium verlassen, ist der erste Zollhafen Zelenika; in der Regel wird jedoch Fahrt bis nach Kotor akzeptiert, wo die Zollabfertigung erfolgt. Wer ganz sicher gehen will, kann eine Erlaubnis beim Zollhafen Zelenika unter der Tel.-Nr. +38 23 16 78 27 60 beantragen. Große Zollhäfen befinden sich in den Häfen Zelenika, Kotor, Bar und Budva. Zu beachten! Das Kapitänshaus in Bar kann keine Gebühr für die Marke (Vignette) erheben. Diese müssen Sie auf der Post oder in der Bank kaufen, die allerdings von Samstagmittag bis Montagmorgen geschlossen sind. Ansonsten erhalten Sie die Vignette im zuständigen Kapitänshaus (harbour office).

Vorgehensweise: Zuerst gehen Sie zum Kapitänshaus (Harbour Office), wo Ihnen die Crew List bestätigt und die Vignette übergeben wird (erforderliche Dokumente: Bootspapiere, Kapitänsausweis, Crew List und Nachweis der Bootsversicherung). Mit den bestätigten Dokumenten vom Kapitänshaus, der Vignette und den Pässen begeben Sie sich zur Hafenpolizei (Port Police) und zum Zollhaus (Custom Office).

Empfohlene Fahrtroute

Die folgende Karte bildet die empfohlene Route der Fahrt in Montenegro ab. Für weitere Informationen klicken Sie auf das Icon in der linken oberen Ecke.

 

Sehen Sie sich die Küstenkarte mit den Icons an, in der sie ausführliche Informationen über Häfen, Marinas, Buchten und Wissenswertes über Montenegro finden. Für weitere Informationen klicken Sie auf das jeweilige Icon. Sie können die Karte nach Belieben vergrößern oder verkleinern (wenn Sie auf das Quadrat rechts oben auf dem Rahmen der Karte klicken, sehen Sie Karte in Bildschirmgröße). 

Chartergesellschaften

Zu den besten Chartergesellschaften in Montenegro mit einem Qualitätsservice gehören die Firmen DM yachting und Simple Sail. Vergessen dürfen wir auch nicht die Gesellschaft Yacht Voyage und YachtingADRIA. Die Chartergesellschaften bieten die Vermietung von Segelbooten, Katamaranen und Motorbooten inklusive Service und zusätzlichen Dienstleistungen an.

Die Preise für ein einrumpfiges Segelboot des Typs Bavaria bewegen sich in der Hauptsaison von Mai bis September zwischen 3.000 - 3.800 EUR. Bei Yachten gilt im Allgemeinen, je größer, neuer und bequemeer sie sind, desto höher ist entsprechend auch der Preis. Das Mieten von Motorbooten ist teurer, die Preise bewegen sich um die 15.000 EUR.

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