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Nordsardinien

Das nördliche Sardinien wird Sie mit seinen herrlichen Stränden, geheimnisvollen Inseln, alten Festungen und einem Navigationsabenteuer in seinen Bann ziehen.

Die 10 schönsten Plätze in dieser Region

An der Nordküste von Sardinien sind unzählig viele interessante Inseln zu entdecken, welche von vielen Felsen und Riffs umgeben sind, worüber sich vor allem Abenteurer und Liebhaber der Schifffahrtsnavigation freuen. Man muss hier aber sehr aufpassen. Die Untiefen im Wasser sind häufig nicht gekennzeichnet. In der Region gibt es schöne Städte, Fischerdörfer, eine erstklassige Gastronomie, interessante Ankerplätze sowie sichere Häfen. Den offensichtlich größten Anziehungspunkt stellen die Nationalparks und Meeresreservate dar - angeführt vom wunderschönen Archipel La Maddalena.

  1. Die Buchten und Strände auf der Insel Spargi
  2. Der Strand Tahiti, die Insel Caprera
  3. das Fischerdorf Castelsardo
  4. das Taucherparadies bei Stintina
  5. die Meerenge Passo degli Asinelli zwischen Santa Maria und Razzoli
  6. die Hafenstadt Porto Rotondo
  7. das Kap und der Strand Capricciolli
  8. die historische Hafenstadt Porto Torres
  9. die Insel Lavezzi
  10. der Hafen Bonifacio
severní sardinie

Filip K

Filip K

Senior Sales Consultant

+49 211 54 69 22 23filip.kohout@yachting.com

Wetter und Klima

Im Sommer bläst hier häufig aus NW - bis W - Wind, der Stärken von 5 bis 6 Bft erreicht. Bei der Insel La Maddalena bläst häufig Südwest- sowie Südost - Wind, während an der Isola Asinara bei starken Nord- und Ost-Winden häufig Windstille herrscht. Im Frühjahr reicht der dominierende Wind bis NW und NO und kann eine große Stärke erreichen. Im Herbst herrscht NW - sowie SO - Wind vor, von denen sich der Letztgenannte sehr schnell zum Sturm aus NW entwickeln kann.


Die Richtung der Strömungen in der Meerenge von Bonifacio entspricht der des dominierenden Winds.


Inseln

Inselgruppe La Maddalena

Dieser wunderschöne Archipel, der im Süden der Meerenge von Bonifacio gelegen ist, wurden ebenso wie die Insel Asinara zum Nationalpark und Meeresreservat erklärt. Die Inseln bestehen aus rotem Granit und außer dem Buschbereich namens Maquis sind sie vegetationslos. Da die meisten dieser Inseln von sichtbaren und Unterwasserfelsen und Unterwasserriffs umgeben sind, muss die Navigation hier vor Ort sehr konsequent erfolgen. Die Inselgruppe besteht aus sieben Hauptinseln, welche in die Nord - und Südgruppe aufgeteilt sind. Die Nordgruppe besteht aus den Hauptinseln Razzoli, Santa Maria und Budelli. In der Südgruppe befinden sich die Hauptinseln Spargi, die einzige bewohnte Insel La Maddalena sowie Santo Stefano und Caprera. Geben Sie auf der windgeschützten Seite dieser Inseln auf starke Windböen - auch bei mäßigem Wind - Acht. Die Einfahrt in den Park kostet um die 100 EUR, Schiffe mit der Flagge der Chartergesellschaft werden von den Parkwächtern jedoch meistens nicht kontrolliert. Die Buchten der Inselgruppe verfügen meistens über Bojen, die vor einigen Jahren noch kostenlos waren. Das Ende der Bucht ist hier häufig mit Bojen oder Ketten abgegrenzt, was das Ankern mit Katamaranen aufgrund der geringen Ankertiefe erschwert. Durch die Bojen wird die seltene Meerespflanze Posidonia (Neptungräser) - geschützt; außerhalb dieser Bereiche ist Ankern für gewöhnlich erlaubt.


la maddalena

Razzoli

Razzoli ist die nordwestlichste Insel des Archipels und auch eine der niedrigsten Inseln - mit ihrem höchsten Punkt erhebt sie sich nur 65 m über dem Meer. Wenn Sie Ruhe und Erholung suchen, sollten Sie gerade hier ankern, da die Insel völlig unbewohnt und verlassen ist. Im Norden befindet sich ein Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, der Ihnen nachts die Navigation erleichtert, und man hat von dort eine wunderschöne Aussicht auf Korsika und Sardinien.

Auf der Insel befinden sich besonders schöne Liegeplätze - in der Bucht Cala Lunga (bei Westwind bitte aufpassen) und in der Bucht Cala Giorgio Marino. Mit dem Katamaran können Sie bei höchster Aufmerksamkeit sowie Windstille und guter Sicht durch die Meeresenge zwischen der Insel Santa Maria und  Budelli segeln (hier aber bitte wirklich aufpassen, mit minimaler Geschwindigkeit und mit einem Tiefen -Überwacher am Bug, da diese Meeresenge nicht umsonst Secco di Morto genannt wird). Eine Schifffahrt durch diese Meeresenge ist ein wirklich wunderschönes Erlebnis.  

Buchten

Cala Lunga

Die Cala Lunga ist eine Bucht mit türkisfarbenem Wasser und schön geformten Felsformationen an der Küste. Sie befindet sich im Westen der Insel. Aufgrund der unauffälligen Felsen, die sich hier an der Mündung und vor allem auf der Südseite der Bucht befinden, sollten Sie hier vorsichtig sein. Sie können hier in einer Tiefe von 3 bis 4 Metern auf dem Sand - Fels - Boden ankern oder an einer Boje festmachen. Den südlichen Teil der Bucht darf man nur mit einem Reiseführer betreten.


Cala Giorgio Marino

Dies ist eine schöne Bucht im Süden der Insel, in deren ungefährer Mitte vielfältige Felsformationen aus dem Meer herausragen, wo sich vor allem Kinder austoben können. Die Erwachsenen sollten beim Einlaufen auf sie Acht geben. Ankern kann man am südlichen Ufer auf Sandboden und in einer Tiefe von 3 bis 5 Metern oder man zieht eine der Moorings (Muringe) hoch, welche hier zum Schutz von seltenen Seegräsern installiert wurden. Die Moorings (Muringe) sind kostenlos, wenn Sie über eine gültige Einfahrtgenehmigung in den Nationalpark verfügen. Passen Sie aber auf, nicht unter allen Bojen ist eine ausreichende Tiefe vorhanden. Bei Ankern im Bereich der Meerespflanze Posidonia wird eine Strafe von 50 EUR erhoben.

Santa Maria

Die Inseln Santa Maria und Razzoli sind durch die Meeresenge Passo degli Asinelli voneinander getrennt, die nur 10 Meter breit sowie ausreichend flach ist, damit diese bei für den Schiffsfrachtverkehr schlechtem Wetter von den Eseln mit den Vorräten für das Leuchtturmpersonal passiert werden können. Die Insel zeichnet sich durch ihre Bewohnbarkeit und üppige Vegetation aus. Wirklich wunderschön ist der Strand Santa Maria im Südosten der Insel. Er ist 200 Meter lang, der Sand ist goldfarben und der Strand wird vom sukzessive abfallenden Meer umspült, wodurch sich ein Naturschwimmbad bildete. Auch hier kann man wunderbar ankern - entweder mit dem Anker im Sandboden in einer Tiefe von drei bis vier Metern oder an einer AMP-Boje. Gleich hinter dem Strand befindet sich der Brackwassersee Palude mit Enten, Wildgänsen, Schnee- und Blässhühnern. Ein guter Ankerplatz befindet sich auch in der Bucht Cala Muro.

Budelli

Auf der Insel Budelli in der Nordgruppe befindet sich wiederum ein wunderschöner Strand namens La spiaggia rosa - Rosa - Strand. Seine individuelle Farbe hat er den mikroskopischen Überresten von rosafarbenen Korallen und Muscheln zu verdanken. Heute ist er jedoch von Bojen umgeben, wodurch man leider keinen Zutritt zum Strand hat. Ankern kann man in Cala Nord, Cala Süd und im SO - Abschnitt des erwähnten Rosa - Strands. Geben Sie bei der Insel Budelli auf Feuerquallen Acht, die hier manchmal in großen Mengen vorkommen Einen Besuch ist auch der Strand in der Meeresenge Secco di Morto wert.

budelli

La Maddalena

Die Insel La Maddalena selbst ist mit vielen historischen Persönlichkeiten verbunden. Im Jahr 1793 hat Napoleon Bonaparte im Rahmen seines ersten Kriegszugs vergeblich versucht, die Insel zu erobern. Nach den Napoleonischen Kriegen hat sich Admiral Nelson die Inselgruppe bei den Angriffen gegen die Franzosen zunutze gemacht und 1943 beherbergte die Insel Benito Mussolini als Gefangenen. Heute besticht die Insel vor allem durch ihre wunderschönen Strände mit kristallklarem Wasser, den mittelalterlichen Festungen und mit der schönen Hauptstadt. Ankern kann man in einem der drei Hauptstadt - Häfen - Cala Gavetta, Cala Mangiavolpe und Cala Chiesa. Vom Haupthafen Cala Gavetta führen alte venezianische Gassen weg, welche im Berg oberhalb der Stadt auslaufen. Ankern kann man in einer der unzählig vielen Buchten, welche die komplette Insel flankieren - achten Sie jedoch auf gefährliche Felsen und Riffe, an denen sich ein amerikanische Atom-U-Boot 2003 die Zähne ausgebissen hat. Von allen Buchten soll hier die Bucht Spalmore erwähnt werden, wo man an einer Boje festmachen kann.


Hafen Cala Gavetta

Der ursprüngliche Schüttdamm wurde zu einer Mole mit Pollern umgebaut, an denen man festmachen kann. An der Mole gibt es Wasser und Strom. Außergewöhnlich ist, dass der Bereich von 11:00 bis 17:00 Uhr als Stadtkai dient und alles kostenlos ist - die Information stammt aus dem Jahr 2012. Im Hafen gibt es 130 Liegeplätze, die maximale Schiffslänge beträgt 16 Meter. 

Caprera

Entlang der Brücke gelangen Sie von da auf die angrenzende Insel Caprera, welche durch den italienischen Patrioten Giuseppe Garibaldi berühmt geworden ist. Dieser hat die Insel 1855 gekauft und ist 27 Jahre später hier gestorben. Sein Haus wurde zu einem Museum umgebaut, das auf alle Fälle einen Besuch wert ist. Was uns - die Seefahrer - jedoch am meisten interessieren wird, ist die große Vielzahl der wunderschönen Buchten und schönen Strände. Eine absolute Perle sind die zwei Strände in der Bucht Cala Coticcio sowie an der Ostküste. Diese Bucht wird Tahiti genannt und ist auf Fälle besuchenswert. Im Süden der Insel befindet sich in der Bucht Porto Palma ein sicherer Ankerplatz.

Buchten

Porto Garibaldi

Die angeblich schönste Bucht von Sardinien. Sie befindet sich in der Meerenge Moneta auf der NW-Seite von Capreri. Hier kann man in einer Tiefe von vier bis fünf Metern auf einem Sand - Fels - Boden ankern, und der Anker wird hier gut halten. Geben Sie auf stärkeren NW-Wind Acht, bei welchem Sie die Bucht lieber verlassen sollten. Am Ufer befindet sich ein altes Urlaubsdorf.

Porto Palma

Porto Palma ist eine recht große Bucht, die sich unmittelbar im Süden der Insel befindet. Aufgrund ihrer Gliederung bietet sie aus fast allen Richtungen Schutz. Kürzlich wurde für die Bucht eine Beschränkung erlassen, aufgrund derer man nur an den offiziellen Park - Bojen ankern darf. Die kleine Bucht im Osten ist empfehlenswert, wenn Sie vom stark aufbrausenden Meer von Ihrem Ankerplatz bei Porto Cerva vertrieben werden. 

Cala Coticcio

Diese berühmte Bucht zieht während der Saison viele Touristen in ihren Bann, vor allem die Oberschicht aus Porto Cervo. Schöner und beliebter ist die Bucht im Osten. Wenn diese überfüllt sein sollte, dann warten Sie in der Westbucht, und wenn die Motorboote weg sind, dann kommen Sie hierher. Die Umgebung ist hier schön und man kann hier wunderbar schnorcheln. Bei starkem Westwind gibt es hier Windböen, sodass man lieber am Ufer festmachen sollte.

Spargi

Diese felsige und hügelige Insel mit dem höchsten Punkt von 155 Metern über dem Meer ist nicht ganz eine Meile von La Maddalena sowie etwas weniger als eine Meile von Point Diego auf Sardinien entfernt. Im Nordwesten der Insel durchdringt das Meer die kleine Insel Spargiotto, wo aber den letzten Informationen zufolge Baden verboten ist. Offizielle Ankerplätze sind Cala d'Alga mit einem sehr schönen Strand, Cala Corsara und Calla Ferigno, die besonders schön sind. Im Sommer können die Yachten an der gesamten Ostküste ankern, wo die Tiefe ausreichend ist.


Santo Stefano

Es handelt sich um eine relativ flache und wilde Insel zwischen La Maddalena und Sardinien. Am nördlichen Ende der Insel ist Militärbereich, wo der Zutritt streng verboten ist. Es gibt hier praktisch nur einen einzigen Ankerplatz - die schöne Bucht Cala Villamarina im Süden der Insel. Hier kann man mit dem Heck oder Bug an der kleinen Mole festmachen, 9 - 12 Meter von der Mole entfernt ankern oder das Tau am Ufer festbinden. Geben Sie bei der Einfahrt auf die Unterwasser- und sichtbaren Riffs Acht. Bei der Küste in der Bucht handelt es sich um eine Zone des Nationalparks, der Zutritt ist hier ohne offiziellen Parkführer streng verboten. Am Ufer befindet sich eine geheimnisvolle, unvollendete Statue, welche höchstwahrscheinlich Admiral Cian - dem italienischen Helden des Meeres aus dem Ersten Weltkrieg - gehört.

Inseln Lavezzi und Cavallo

Die französischen Inseln Lavezzi und Cavallo sind ausgesprochen zauberhaft. Sie bestechen vor allem mit ihren wunderschönen Lagunen mit dem weißen Sand. Auf Lavezzi befindet sich in der Lagune Cala Lazarina - im Süden der Insel - ein schöner Ankerplatz sowie in der Bucht Cala di u Grecu. Romantikern empfehlen wir einen Spaziergang über die Insel zwischen den weißen Felsen hindurch. Achten Sie beim Anlanden auf die vielen Riffs! Wir empfehlen nur tagsüber sowie bei guten Sichtverhältnissen zu segeln.



Der lange, enge Meeresarm des Hafens Bonifacio liegt gut versteckt zwischen hohen Felsen und ist nur aus unmittelbarer Nähe aufgrund des Einfahrtsleuchturms und bei regem Betrieb zu erkennen. Die Kleinstadt auf dem Felsen ist herrlich. Am besten können Sie die Stadt genießen, wenn Sie Ihren Besuch mit einem Mittag- oder Abendessen oben in der Zitadelle verbinden. Aufgrund des Felsens in Kopfform, der südlich unterhalb der Stadtmauer aus dem Meer ragt, hat Korsika seinen Namen erhalten. Wenn Sie die Nacht nicht im belebten Hafen verbringen möchten, können Sie bei ruhigem Wetter z. B. in der romantischen Bucht Anse de Fazziuolu ankern. Geben Sie aber auf die Wellen von den vorbeifahrenden Schiffen Acht. Machen Sie auf alle Fälle mit längeren Tauen am Ufer fest.

Tavolara

Die Insel Tavolara ist unverwechselbar. Sie ist ein steiles, rechteckiges Granitmassiv und nur im Südwesten besucherfreundlich, wo die Felsen auf einem kurzen Abschnitt flach in das Meer abfallen. An der gleichen Stelle befinden sich die offiziellen Bojen des Nationalparks. Am Ufer gibt es mehrere Häuser und ein im Sommer geöffnetes Restaurant. Der Nordseite der Insel sollten Sie nicht zu nahe kommen, denn hier befindet sich eine militärische Zone und ein NATO Stützpunkt. Die nahe gelegene Insel Molara ist ein Naturschutzgebiet, deshalb dürfen Sie hier nicht vor Anker gehen. Zwischen diesen beiden Inseln entsteht ein starker Wirbel, stellenweise kann der Wind bis zu 50 kn erreichen.


 Tavolara

Asinara

Diese wilde Insel ist auf dem nordwestlichen Zipfel von Sardinien gelegen, von der sie durch die Meerenge von Fornelli getrennt ist. Sie ist aber nicht gänzlich unbewohnt. Bei der Volkszählung 2001 wurde ein männlicher Bewohner gezählt. Der Name Asinara bedeutet im Italienischen so viel wie "von Eseln bewohnt" und tatsächlich lebt auf der Insel die seltene Albinoesel-Rasse. Die Insel ist bergig und es befinden sich auf dieser vier kleine Gebirgsgruppen: Deren Gipfel bildet der Monte Scomunica mit 408 m, der sich im Norden der Insel befindet. Die Küste ist komplett felsig und wird durch niedrige Riffs begrenzt. Asinara hat aber vor allem eine wunderschöne, unberührte Natur zu bieten. Im Jahr 1997 wurde sie zum Nationalpark erklärt und sechs Jahre später zum Meeresreservat. Zuerst hat die Insel als Quarantänelager gedient, während des Ersten Weltkriegs als Lager für Kriegsgefangene und später als "Supergefängnis" für den Guru des organisierten Verbrechens.


ostrov Asinara


Aufgrund des strengen Umweltschutzes gibt es hier nur wenige Möglichkeiten zum Ankern. In der Bucht Rada della Reale im Osten finden Sie auf alle Fälle eine Übernachtungsmöglichkeit mit Ihrem Schiff. Da es sich um ein Meeresreservat handelt, ist hier Ankern streng verboten. Sie können aber die autorisierten Bojen im Norden der Bucht sowie in den Buchten an der nordöstlichen Küste benutzen. Autorisierte Bojen finden Sie auch im Süden der Insel bei der Meerenge von Fornelli sowie im Nordosten der Insel. 

Die Meeresengen von Fornelli und Pelosa stellen eine wunderbare Abkürzung dar und sind ein wunderschöner Ort für eine Schifffahrt. Besonders schön ist eine Schifffahrt durch die Meerenge von Pelosa - mit Sandboden, türkisfarbenem Wasser, mehreren schönen Stränden und einem Ankerplatz. Bei starkem Westwind und Meereswogen sollte man hier jedoch auf eine Schifffahrt eher verzichten. 

Städte

Portisco

In dieser kleinen Stadt gibt es fast nichts Interessantes.

Yachthafen di Portisco

Der Yachthafen in Portisco ist schön und gut geschützt. Es gibt hier Geschäfte und Restaurants. Alle Liegeplätze verfügen über Moorings (Muringe). Die Sanitärräume sind hier kostenlos (Stand September 2012), was in Italien nicht üblich ist. Die Parkgebühren pro Auto und Woche betragen 90 Euro. Im Gelände gibt es Wi-Fi (WLAN) - Anschluss und auch eine Waschmöglichkeit. Es handelt sich um einen großen Yachthafen mit 600 Liegeplätzen, wo auch unsere Firma Ihr Schiff abfertigt.



Marina di Portisco

Olbia

Olbia ist die Hauptverbindung von Ostsardinien mit dem italienischen Festland. Im Kontrast zum ruhigen Norden der Insel ist es hier eher chaotisch. Pulsierendes Leben und eine äußerst interessante Architektur sind für Olbia charakteristisch. Die Stadt wurde von den Karthagern gegründet, die aus der Stadt einen prosperierenden Hafen machten, der dann mit der Ankunft der Römer weiter an Bedeutung zunahm. Erst mit der Ankunft der Goten und Vandalen verlor sie ihre Bedeutung. Im Jahr 2001 wurde unter dem Hafen ein Straßentunnel errichtet, beim Bau wurden 26 versunkene Schiffswracks entdeckt. Unter ihnen befanden sich wirklich einmalige Stücke, wie zum Beispiel ein Eichenmast aus dem 1. Jahrhundert vor Christus, ein Schiffsrumpf aus dem 5. Jahrhundert sowie mehrere Schiffe aus dem Mittelalter. Die Ausstellungsstücke befinden sich im neuen archäologischen Museum auf einer Insel nahe Circolo Nautico, wo die Wracks gefunden wurden. Darüber hinaus sollten Sie sich nicht die wunderschöne romaneske Kathedrale San Simplicio oder die mittelalterliche Kirche Paulus von Tarsus entgehen lassen.

In Olbia gibt es gleich sechs Ankermöglichkeiten. Am häufigsten wird jedoch der Yachthafen di Olbia sowie die kommerzielle Mole direkt in der Stadt aufgesucht.

San Simplicio Olbia

Yachthafen (Marina) di Olbia

Der neue Yachthafen in Olbia befindet sich auf der Südseite vom Hafen. Man muss nur dem mit Bojen gekennzeichneten Kanal folgen sowie auf sichtbare und auf Unterwasserriffe aufpassen. Im Yachthafen am Wasser können 270 Schiffe an Moorings (Muringen) festmachen. Hier haben Sie sämtlichen Basiskomfort - Toiletten, Duschen und Wi-Fi (WLAN) - Anschluss.

Alte kommerzielle Mole

An der alten Mole gibt es nicht viele Plätze zum Festmachen, deshalb machen die meisten Segler an den alten Klappen an der ehemaligen Kranbahn fest. (Im Jahr 2011 haben hier 100 l Wasser 5 Euro gekostet;). Im nah gelegenen Einkaufszentrum kann man sich kleine Wagen ausleihen, um die Vorräte zum Schiff bringen zu können. Mitunter kann es vorkommen, dass Sie hier von der Küstenwache bezüglich des Meldescheins für Ihren Aufenthalt angesprochen werden. Auf diesen ist eine Gebührenmarke von 7 Euro zu kleben; die man im Tabakgeschäft erhält. 

In der Region wurden Einbrüche in Segelschiffen gemeldet. Wenn Olbia voll ist, ankern Sie gleich gegenüber auf der schönen Insel Tavolara in der südlichen Bucht Spalmatore, der Rest der Insel ist dem Militär vorbehalten. Bei der nicht weit entfernten Insel Molara handelt es sich um ein Reservat, wo man nicht ankern darf.


Palau

Für Palau ist vor allem seine Lage an der Inselgruppe La Maddalena charakteristisch. Zur Hauptstadt fahren von hier aus regelmäßig Fähren. Früher war Palau ein kleines Bauerndorf, heute ist es eine relativ moderne Stadt, die aber leider über keine bedeutendere Sehenswürdigkeiten oder ein interessantes Zentrum verfügt.

Hafen Palau

Mit seinen 400 Ankerplätzen ist Palau der größere Hafen. Man kann mit dem Bug oder Heck ankern und alle Ankerplätze verfügen über Moorings (Muringe). Strom und Wasser gibt es an fast allen Ankerplätzen und im Hafen gibt es Duschen und Toiletten. Im Büro beim Fährterminal werden Einfahrtgenehmigungen in den Nationalpark La Maddalena verkauft.

Der Hafen ist immer sehr voll, eine Variante stellen die östlich gespannten Bojen in der Bucht direkt am Hafen dar. Bis auf stärkere N - und NW - Winde und Wellengang von den Fähren ist die Bucht gut geschützt. 

Buchten in der Umgebung

Porto Pollo

Äußerst beschauliche und interessante Bucht westlich von Palau, in deren östlichem Abschnitt sich eine kleine Insel befindet. Ein Erlebnis kann bereits die Einfahrt selbst sein, wo der Kapitän sein Schiff in der Mitte der Fahrrinne steuern muss. Wenn Sie auf Höhe der Insel sind, sollten Sie sich weiter weg von dieser aufhalten, da es Untiefen gibt und man es näher zum Strand hat. Der Boden besteht aus hartem Sand sowie Felsen und der Anker hält schlecht, sodass man lieber zwei Anker benutzen sollte. Kleine Yachten können vorsichtig bis zum Ponton in der östlichen Ecke fahren. 

Porto Pozzo

Dieser lange Meeresarm wurde nach einem kleinen Dorf benannt, das sich auf einem Berg befindet. Nicht weit vom Ende der Bucht kann man auch gut ankern. Die Tiefe beträgt hier 2 - 5 Meter und der Boden besteht aus Schlamm und Tang - der Anker hält nicht ideal. Am Ufer gibt es mehrere Trattorien sowie Geschäfte mit Proviant und ein Strandrestaurant. Man kann auch an der Mole beim Touristendorf Conca Verde im Abstand von 2 bis 4 Metern festmachen. An der Mole gibt es Wasser. Man kann auch in der Bucht direkt gegenüber von Conca Verde ankern, die einen ausgezeichneten Schutz bietet. Die Tiefe beträgt drei Meter, der Boden besteht aus einer Kombination aus Schlamm und Tang.

Porto Cervo

Porto Cervo ist unstrittig das Zentrum der Region Costa Smeralda. Der Urlaubsort wurde in den 60er Jahren errichtet. Heute sieht er wie ein aufgeblähtes Fischerdorf oder ein Tummelplatz für Millionäre aus. Er fügt sich gut in die örtliche Landschaft ein und wirkt somit nicht störend. Für Segler ist der Hafen interessant, der mit zu den schönsten Häfen im gesamten Mittelmeerraum gehört. Hier können Sie die luxuriösesten Segelschiffe und riesigen Motoryachten bewundern. Eine von ihnen könnte z. B. Mick Jagger oder Bruce Willis gehören, die hier regelmäßig ihren Urlaub verbringen. Das Stadtzentrum wurde als in mehrere Ebenen unterteiltes Zentrum mit teuren Geschäften, Boutiquen und Cafés angelegt.

Bucht Pevero

Eine sehr große Bucht südlich von Porto Cervo. Bei gutem Wetter bzw. schwachem W-S-Wind ist dies ein äußerst beschaulicher Ankerplatz. Die populärste Ankerstelle befindet sich am Strand im Süden. Sie ist 3 - 5 m tief und verfügt über einen Sandboden. Achten Sie im Südosten auf die Riffs.

Passo delle Galere

Die Meerenge zwischen der sardinischen Küste und der Inselgruppe Nibani ist ein beschaulicher Tagesankerplatz, der erst aus unmittelbarer Nähe zu erkennen ist. Bei gutem Wetter stellt dies tagsüber eine gute Abkürzung dar.

Porto Liccia und Romazzino

Diese zwei populärsten Buchten in der Gegend von Cervo teilen das Kap Punta Capaccia. Bitte passen Sie auf die Riffs in Capaccio südlich vom Kap auf, welche bei ruhigem Meer schlecht zu erkennen sind.

Arzachena

Dieses geheimnisvolle Städtchen erstreckt sich im wirkungsvollen Panorama auf der Spitze des Berges der Region Gallura. Auch wenn das Städtchen nicht unmittelbar an der Küste gelegen ist, ist ein Besuch auf alle Fälle lohnenswert. Vor allem aufgrund der massiven Granitfelsblöcke, die im Laufe der Zeit durch die Erosion abgerundet wurden. Diese einmalige Umgebung hat dazu geführt, dass die sog. Arzachena-Kultur entstand, die sich hier bereits 2.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung entwickelt hat und vertreten war. Bis heute ist sie Gegenstand von Untersuchungen. Zu einem Ausflug durch diese mystische Landschaft startet man am besten, nachdem man im angrenzenden Yachthafen Cannigione geankert hat. Von hier aus sind es nur 7 km bis Arzachena.

Porto Rafael

Der gleichnamige kleine Hafen im Norden Sardiniens gehört zum Bestandteil des malerischen Ferienorts Porto Rafael und ist eine wirkliche Perle in der gesamten Region. Die pittoresken Villen sind meistens von Grün umgeben und werden von gewaltigen, runden Felsblöcken verdeckt. Die Besitzer sind größtenteils Ausländer, die hier nur einige Monate im Jahr verbringen. Der schöne kleine Platz wird von Säulengängen flankiert. Die örtliche kleine Kirche wurde aus Vulkanstein errichtet und ist mit Myrte bewachsen. Wunderschön ist auch die umliegende Landschaft im Vordergrund mit der wilden Küste, wo sich schöne Strände mit gewaltigen Felsblöcken in sonderbaren Formen abwechseln. Der Yachthafen selbst gehört zu einem Hotelkomplex und verfügt über 70 Liegeplätze. Es ist besser, im Hafenbecken zu ankern, von außen besteht relativ schlechter Schutz.   

Castelsardo

Castelsardo ist eine Märchenstadt, die sich in mächtigen Felsen hoch über dem Mittelmeer befindet. Das Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche, romantische Burg, von der aus man eine einmalige Aussicht auf das Meer und die Asinara-Insel im Westen sowie auf Korsika im Norden hat. Überall unterhalb der Burg schlängeln sich verwinkelte Gassen, wo man bei jedem Schritt interessante Plätze und Gebäude entdeckt, wie zum Beispiel die Kathedrale Sant' Antonio Abate mit dem hohen Glockenturm, dessen Abschluss eine glänzende Kuppel bildet, oder die Pfarrkirche Santa Maria delle Grazie, die unterhalb der Straße in den Felsen gehauen wurde. Im Inneren der Kirche befindet sich ein wunderschönes Madonnenbild aus dem 15. Jahrhundert. Zu besichtigen ist hier auch das Museum mit geflochtenen Körben, denen die Stadt ihren einstigen Ruhm zu verdanken hat. Hier gibt es eine Menge zu sehen und zu erleben. Auf alle Fälle dürfen Sie sich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von ganz Sardinien nicht entgehen lassen - den Elefantenfelsen - eine megalithische Mauer, die noch aus der Zeit stammt, bevor die Nuraghen oder Nuraghe Paddaggiu errichtet wurden. Wenn Sie geankert haben, nehmen Sie sich ein Boot und fahren Sie mit diesem zum alten Turm oder weiter bis zum Strand - auf diese Weise kürzen Sie den Weg in die Stadt ab.

Castelsardo

Porto Torres

Porto Torres ist ein gewaltiger, kommerzieller Hafen, in dem es sehr geschäftig zugeht. Wahrscheinlich werden Sie vom Hafen eher nicht so begeistert sein, gleich daneben befindet sich ein Erdöl - Umschlagplatz. Ständig legen hier Fähren, Frachtschiffe oder Fischerboote an bzw. ab. Bei den Römern war Porto Torres ein wichtiger Hafen und gedieh auch im Mittelalter. Danach kam jedoch eine lange Durststrecke und erst in diesem Jahrhundert wurde er entsprechend revitalisiert. Anstelle die Altstadt wiederaufzubauen haben die Einwohner gleich neben dem Hafen eine neue Stadt errichtet. Die Erinnerungen an die Römer lohnen aber auf alle Fälle einen Besuch. Wie zum Beispiel die antike Brücke in der Straße Via Ponte oder das städtische Antiquarium, wo interessante Artefakte zu sehen sind, die von umliegenden Fundstätten stammen. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel gehört die Basilika von Pisa San Gavino an der Küste.

Sassari

Sassari ist die Hauptstadt der Region und den vielen Besuchern zufolge die wahrscheinlich interessanteste Stadt in Sardinien. Das mittelalterliche Viertel besteht nur aus engen Gassen und Plätzen, die alle zur Kathedrale verlaufen. Unbedingt besuchen sollten Sie das Sardische Museum, das voll mit nuraghischen Artefakten ist - Nuraghen - dies war eine äußerst erfolgreiche neolithische Kultur, die auch in der Gegend von Sassari zahlreiche gewaltige Festungen - Nuraghen - hinterlassen hat. Die Freunde des Mittelalters finden hier viele antike Wege, Ruinen eines römischen Aquädukts oder Überreste einer römischen Villa, die unter der Kathedrale San Nicholas gefunden wurden. Wenn Sie diese Region Ende Mai bereisen, ermitteln Sie das Datum, wann das Reitfest Ascension - stattfindet. Durch die Stadt ziehen dann Züge mit, in denen die Einheimischen in farbenfrohe Kostüme gekleidet nach alter Tradition tanzen und singen. Nach Sassari kommt man einfach mit der Bus - Direktverbindung von Porto Torres. 

Stintino

Dieses malerische Dorf ist eines der vielen Segelhäfen im Westen der Nordküste von Sardinien. Es wurde erst 1885 für die Bewohner der Insel Asinara errichtet, die aufgrund eines Gefängnisbaus aus der Region umgesiedelt wurden. Früher war die Stadt ein normales Fischerdorf. Im Laufe der Zeit wurde jedoch die Thunfischfabrik aufgrund der rückläufigen Fänge geschlossen und heute lebt das Dorf vor allem vom Tourismus, was an einigen Orten zu erkennen ist. Die Region ist jedoch immer noch wunderschön. Eine breite Meerenge trennt hier das Festland von den Inseln Asinara und Piana und in der Nähe können Sie sich am Strand La Pelosa erholen und entspannen. Die Marina bietet guten Schutz vor Wind und Sie finden hier alle erforderlichen Dienstleistungen. Er ist jedoch sehr voll, eine weitere Variante ist der kostenlose Stadtkai mit Kran.

Gastronomie

Die sardinische Küche besteht aus Bauern- und Hirtengerichten. Zu den traditionellsten Gerichten gehören natürlich exzellent zubereitete Fische und Meerestiere. Vorzüglich ist auch Porchetta - das heißt Ferkel am Grill. Alles wird mit hochwertigem Olivenöl zubereitet und mit vielen frisch gepflückten bzw. gezupften Mittelmeer - Kräutern abgeschmeckt. Probieren Sie auch den Kaviar aus Thunfisch - und Meeräsche - Rogen, der Bottergo genannt wird, oder den delikaten Schafskäse Pecorino Fiore Sardo.


Sardinien ist auch für seine mit Honig, Nüssen und Feigen gefüllten Süßigkeiten bekannt. Einfach ausgezeichnet ist das Dessert - Quark mit Honig und Myrte, beträufelt mit regionalen Branntwein namens Myrte.

Am besten und günstigsten isst man in Sardinien in den einfachen Speiselokalen mit dem Namen Trattoria, wo man häufig auf perfekt zubereitete Fisch - und Meerestiergerichte spezialisiert ist. Wenn Sie Appetit auf eine Pizza haben, dann nur in den Pizzerien Forno und legna. Hier werden die Pizzen nämlich im mit Holz beheiztem Ofen zubereitet. In Bezug auf Speiselokale bzw. gastronomische Einrichtungen gilt eine einfache Regel: Wenn  es dort mittags leer ist, dann essen Sie lieber woanders.

Erwähnt werden muss auch der lokale, erstklassige Wein, der in der Region eine unvergleichliche Tradition hat. Die Weine tragen die Qualitätssiegel D.S., D.O.C. sowie D.O.C.G., und das Angebot reicht von den am meisten verkauften Tischweinen bis hin zu Weinen erstklassiger Qualität.

Tauchen

Die Nordküste Sardiniens ist eine perfekte Region zum Tauchen. Vor allem drei Orte sind besonders interessant - Costa Paradiso, die ungefähr in der Küstenmitte gelegen ist, die Inselgruppe La Maddalena im Osten und die Region Stintina im Westen.

Lo Stazzu, Costa Paradiso

Exzellenter Tauchgang. Der Name bedeutet im Italienischen "eine Hütte, in der ein Hirte wohnt" und so eine Hütte befindet sich direkt am Ufer. Der Tauchgang beginnt mit dem Abstieg in eine 26 m tiefe Grotte mit Sandboden. Nach dem Betreten der Grotte kann man nach oben schwimmen und im flachen Teil der Grotte auftauchen. Entlang der Tauchstrecke sind Krabben, rote Korallen, Aale sowie auch die seltene Muschelart Pinna nobilis zu sehen, die als größte Muschel der Welt gilt.

Punta Tamburino, Stintino

In der Region Stintina ist der beste Tauchgang nur schwer auszumachen. Zur den besten gehört jedoch auf alle Fälle der Tauchgang Punta Tamburino. Am interessantesten an dieser Region ist die fantastische Sicht, das kristallklare Meereswasser, die wunderschöne Unterwasserwelt und die riesigen Gelbschwanz - Schnapper - und Barrakuda - Mischschwärme.

Galera, La Maddalena, Caprera

Auch im Nationalpark La Maddalena ist nur schwer die faszinierendste Stelle zum Tauchen auszumachen. Eine der Stellen ist der Tauchgang Galera direkt bei der Insel Caprera. Hier findet man alles, was das Herz eines leidenschaftlichen Tauchers begehrt. Alte Fischerschiffswracks, Überreste von römischen Amphoren sowie eine einmalige Meeresfauna mit Drachenkopfschwärmen.

Angeln

Der Blauflossen-Thunfisch war seit jeher das Fischsymbol von Sardinien. Traditionell wurde er in Mattanzas, durchgehenden Netzen gefangen, die oftmals sehr gefährlich für die Seenavigation waren. Diese Netze werden jedoch aufgrund des Thunfisch-Rückgangs nicht mehr so häufig wie früher installiert. Viele Thunfische haben ihre Wanderstrecke geändert und bewegen sich nunmehr an der Küste. Auch durch den übermäßigen Fischfang und die Verschmutzung des Meeres ist der Thunfischbestand in einigen Regionen zurückgegangen. Nunmehr gelten für das Fangen dieser wohlschmeckenden Fische strenge Quoten.


Tuňák modroploutvý


Für Hobbyangler ist Sardinien jedoch immer noch ein äußerst interessantes Fanggebiet. Neben dem Blauflossen - Thunfisch kann man hier zum Beispiel Bernsteinfisch, Blaufisch, Sägebarsch, Lutjanus oder Zahnbrasse angeln. An der sardinischen Küste ist die Unterwasserfischerei sehr gut, verboten ist jedoch das Harpunieren mit Taucherausrüstung.