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Südliches Ionisches Meer

Ein starker Kontrast zu den grünen, hügeligen Inseln, Ufer mit hohen, wilden Bergen, strahlend türkises Wasser und weiße Sandstrände: Das ist das südliche Ionische Meer.

Die 10 schönsten Gebiete dieser Region

Die Segelbedingungen erinnern an Kroatien, kleine Entfernungen zwischen den Inseln, geschütztes Meer umgeben von großen Inseln, viele kleinere Inseln und eine unerschöpfliche Zahl an Buchten und Häfen. Gegenüber Kroatien ist das Meer hier wärmer, es gibt fast keine Marinas, kostenlose Städtische Häfen bzw. zu symbolischen Preisen sowie herzliche und lachende Menschen. Das Inselgebiet zwischen Lefkada und Zakynthos ist das beste Gebiet Griechenlands für Segelanfänger und Familien mit Kindern.

 

  1. Strände Katsiki, Egremni an der Westküste von Lefkada
  2. Strand Vasiliki, ein Paradies für Surfer und Kitesegler
  3. Insel Meganisi - Buchten im Norden der Insel
  4. Hafen Kastos auf der Insel Kastos
  5. Bucht One house bay - Insel Atokos
  6. Hafen Vathy - Insel Ithaka
  7. Hafen Fiskardo - Insel Kefalonia
  8. Strand Myrtos und andere Strände - Westküste von Kefalonia
  9. Bucht Smuggler´s Cove mit Strand und einem Schiffswrack - Nordwesten von Zakynthos
  10. Bucht Laganas mit Schildkrötenstrand  - Süden von Zakynthos
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Filip K

Filip K

Senior Sales Consultant

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Segeln im südlichen Ionischen Meer

Die griechischen Götter haben Seglern ein Geschenk mit dem Namen Südliches Ionisches Meer gemacht. Die Inseln Lefkada, Kefalonia und Zakynthos bilden eine natürliche Barriere, die das Meer in Richtung zum Festland vor allen starken Winden und großen Wellen schützt. Dadurch entsteht ein geschütztes Meer mit einer Länge von 80 Seemeilen mit einer Vielzahl an Inseln und kleineren Inseln, in dem Sie mehrere Monate segeln und immer wieder etwas Neues entdecken können. Die Kombination aus grünen Inseln mit einer Vielzahl an Buchten mit Stränden, warmem Meer, alten städtischen Häfen und historischen Sehenswürdigkeiten, bilden einen unwiderstehlichen Mix aus Erlebnissen. Das südliche Ionische Meer erstreckt sich entlang der Westküste des Peloponnes bis hin zur entfernten Insel Kythira, wohin Segler jedoch nur im Frühling oder Herbst im Laufe von Segelrennen segeln.

Wetter und Klima

Der südliche Teil dieses Gebietes ist, was das Wetter angeht, fast identisch mit dem nördlichen Ionischen Meer. Im südlichen Teil dreht der Wind nach S und SW und nimmt später am Nachmittag etwas ab. Die besten Bedingungen um nach Süden zu segeln herrschen am Nachmittag, wenn ein stabiler Wind mit einer Stärke von 4 - 5 Bft bläst. Sie werden bequem und schnell mit einem schönen Seitenwind segeln können. Im Gegensatz dazu empfehlen wir am Morgen oder Vormittag nach Norden zu segeln bevor der Wind stärker wird. Am Nachmittag segeln Sie gegen den Wind oder mit starkem Wind von der Seite und von Vorne. Schönes, aber ein wenig unbequemes Segeln.

Inseln

Lefkada

Direkt an der Küste des griechischen Festlandes, unweit von der Insel Korfu, befindet sich die viertgrößte Insel im Ionischen Meer - Lefkada. Es ist die einzige Insel, die Sie nicht nur auf dem Wasser- und Luftweg erreichen können sondern auch durch eine Festlandverbindung durch zwei Brücken. Die größten Anlegestellen für Segelboote sind das örtliche Stadtpier und der Yachthafen.

Auch wenn Lefkada ein Touristenziel ist, erhält sich die Insel auch weiterhin ihren natürlichen Charakter und ist nicht so überfüllt wie einige andere Inseln. Schöne, weiße Strände stehen in einem herrlichen Kontrast zu dem türkisfarbenen Meer mit satter, grüner Vegetation an den Felsen der Küste, faszinierende Sonnenuntergänge, die jedes Auge erfreuen. Dies alles bietet Ihnen Lefkada.

Auf 300 Quadratkilometern erstrecken sich Gebirge, die zu fruchtbaren Tälern und zum Ufer hin auslaufen. Für die gesamte Insel ist ihre Fruchtbarkeit und ihre reiche Vegetation typisch, die das Ergebnis von zahlreichen Niederschlägen insbesondere in den Winter- und Frühlingsmonaten ist. Sie können hier die traditionellen griechischen Pflanzen antreffen – Olivenbäume, Platanen, Kiefern, Weinreben, Zypressen und eine ganze Reihe von farbig blühenden Pflanzen. Im Umkreis locken die schönsten Strände Griechenlands (angenehm weicher Sand, heller Kies und kristallklares Wasser), beispielsweise Porto Katsiki oder Egremni.

Die Kalksteinfelsen am Ufer bilden einen perfekten Hintergrund und machen sich um das hellblaue Meer verdient. Manchmal bewirken sie jedoch, dass man nur kaum zu den Stränden gelangt; an den meisten Stellen gibt es aber Mittel und Wege, wie man in das Paradies gelangen kann – entweder mit dem Boot oder zu Fuß über hohe Treppen an den Felshängen.



Es ist nicht sehr bekannt, dass Lefkada im Grunde genommen keine Insel ist, sondern sie bis ins 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung von den Korinthern vom Festland durch einen 20 m breiten Schifffahrtskanal getrennt wurde. Dieser existiert bis heute und wird durch eine Autobrücke ergänzt, die sich jede Stunde hebt, damit größere Schiffe unter ihr durchfahren können. Größere Gebiete der Stadt Lefkada wurden im Jahr 1953 bei einem großen Erdbeben zerstört und ihre schnelle Wiedererrichtung wurde nicht optimal umgesetzt. Das Ufer ist jedoch sehr angenehm. Eine richtige griechische Atmosphäre, die Sie um Jahrhunderte zurückversetzt, können Sie in Richtung Binnenland erleben, wo sich ursprüngliche Bergdörfchen befinden, als wäre die Zeit dort stehengeblieben. Sie können ungestörtes Dorfleben erleben, häufig in traditionellen Dorftrachten.

Das städtische Pier Lefkada

Man ankert an der nordöstlichen oder der südlichen Seite des Städtchens. Wegen des auslaufenden Piers am Boden an der südlichen Seite ist es besser bugseitig nach vorne zu ankern. Das südliche Pier hat den Vorteil, dass überwiegend NW-Wind weht und Sie von ihm wegzieht. Ein Nachteil ist jedoch, dass Staub aus der Stadt direkt auf das Schiff geweht wird. Auf der NO-Seite werden Sie in Richtung Pier gezogen, was kein Problem darstellt, sofern Sie nicht den Anker lichten. Der Boden ist mit einem klebrigem Schlamm bedeckt, sodass der Anker gut halten müsste. Am Pier gibt es Trinkwasser und Treibstoff sowie eine Schiffswerft, sodass sich hier vieles reparieren lässt. In der Nähe des Piers befinden sich viele gut versorgte Supermärkte.


Der Yachthafen Lefkada

Der Yachthafen befindet sich direkt südlich von dem städtischen Pier mit Zugang zu seinem südlichen Teil. Die Tiefe beträgt hier von 2,5 bis 4 m und bietet 434 Standplätze. Das Wasser kann hier bei NW-Wind leicht unruhig sein und einige Standplätze können von Südwinden betroffen sein. Im Yachthafen finden Sie eine komplette Infrastruktur vor, einschließlich Trinkwasser, Strom, Werkstätten und einen kleinen Supermarkt. Größere Geschäfte finden Sie in der Stadt.

Man kann sagen, dass Lefkada immer noch eine geschäftige Stadt ist, die aus dem Tourismus nur wenig Nutzen zieht. Es ist ein kleines Städtchen und ein Hafen mit engen Gassen und bunten Häusern, geprägt von den Klängen traditioneller, griechischer Musik und dem Blumenduft der Balkone der Häuser. Sie legt sich auch im Winter nicht zur Ruhe, wenn die meisten Touristen die Stadt verlassen haben. Die Hauptverkehrsstraße Odos Dorpfeld wurde nach dem deutschen Archäologen Wilhelm Dorpfeld (1853 – 1940) benannt, der während seiner Ausgrabungsarbeiten viele überraschende Fakten über die Geschichte der Stadt gefunden hat. Die Ortsansässigen halten ihn in großen Ehren. Einige seiner Funde sind in dem kleinen Archäologischen Museum ausgestellt. Interessanter ist jedoch das örtliche Volkskundemuseum, in dem Sie genaue Modelle verschiedener Dorpfeld-Ausgrabungen und auch eindrucksvolle Fotografien der Stadt vor dem Erdbeben im Jahr 1953 finden. Am nördlichen Ende des Kanals können die herrlichen Ruinen der Festung Sánta Mávra aus dem 14. Jahrhundert besichtigt werden.

Meganissi  

Die kleine Insel Meganisi mit der bekannten Höhle Papanikolis, liegt in der Nähe der griechischen Insel Lefkada und ist als eine der wenigen Inseln dauerhaft bewohnt. In den drei hiesigen Dörfern Katomeri, Spartohori und Vatha leben etwa 1.000 Menschen. Dank des schönen Sandstrandes und der vielen Meereshöhlen hat sich hier der Tourismus in der letzten Zeit schnell entwickelt und dies insbesondere in der Sommersaison.

Das Ufer ist mit vielen schroffen Felsen und grünen Bergen gesäumt. Das Wasser ist kristallklar und der Kiessand ist angenehm warm. An den Seiten wachsen in aller Ruhe Olivenbäume mit Weinreben. Die Sonnenstrahlen spiegeln sich im azurblauen Wasser und in der Luft riecht es nach Meer und Blumen. Der westliche Teil der Insel ist flach und wird durch Landwirtschaft dominiert, der östliche Teil der Insel Meganisi ist hügelig, der höchste Berg ist Megas Birnos. Das hiesige Klima und Wetter ist ähnlich wie in Lefkada.

Atokos

Atokos ist einfach ein Paradies auf Erden. Ungestört von menschlicher Geschäftigkeit, liegt sie zwischen den Echinaden-Inseln (Echinus bedeutet Meeresigel) und der Küste von den Akarnanien.

Wer würde nicht dem ruhigen türkisfarbenen Wasser, den weißen Felsenformationen am One Bay House und der dichten Vegetation auf der Insel erliegen. Atokos ist eine Privatinsel, die einem griechischen Millionär gehört. Es gibt hier keine Einschränkungen für das Ankern und Sie können die ganze Schönheit dieser Insel auskosten.

Ithaka

„Jeder Besucher ist ein Bürger Ithakas“ lautet die symbolische Inschrift an der Anlegestelle im Hafen. Ithaka war die Heimat des mythischen Odysseus und ist auch ein gewisses Symbol für die Heimat, in die wir alle gerne wieder zurückkehren möchten. Seine Geschichte reicht bis in die Zeit 4.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung und eine große Blütezeit erlebte es bereits in der mykenischen Epoche und dies dank des lebhaften Handels mit dem Festland und Italien. Schon aus der Ferne wirkt die Insel mystisch. Sie ist hoch, felsig und oft in Nebel gehüllt. Die Fahrt in den Hafen Ithaka ist vielleicht noch beeindruckender. Mit dem Boot fahren Sie in die hohen Buchten, die Fjorden ähneln und an beiden Seiten am Fuß des Berges werden Sie die Ruinen von zwei französischen Forts aus dem Jahr 1805 begleiten, die den Hafen schützen sollten. Sie werden die kleine Insel Lazaretto passieren, die die Venezianer im Jahre 1668 in ein Quarantänelager umgewandelt haben. Danach diente sie als Gefängnis und heute steht nur noch eine Kapelle unter den Kronen der Bäume versteckt.

Städtischer Hafen Ithaka

Diesen malerischen Hafen erkennen Sie bereits aus der Ferne an dem bemerkenswerten Glockenturm und auch an den Landstraßen, die in die Felsen der Berge von Korina eingehauen sind. Ankern können Sie am Bug oder am Heck an der Westseite unterhalb der Plätze für die Fähren, eventuell können Sie am Heck im Außenbereich der Mole anlegen. Man kann auch am hervorstehenden Teil der Mole am Anfang der Bucht ankern. Im nordöstlichen Teil wurde das Ufer erweitert, damit hier Yachten am Heck oder am Bug ankern können und nicht die Anglerplätze stören. Die Tiefe nimmt stark zu, den Anker müssen Sie also bis auf 10 – 15 Meter herunterlassen. Der Boden ist überall schlammig mit dichtem Gras bewachsen und der Anker hält nicht überall sehr gut. Der vorherrschende Wind weht in die Bucht. Sorgen Sie dafür, dass der Anker perfekt hält. Wenn der Wind nach dem Einbruch der Dunkelheit aufhört zu wehen, gibt es meistens keinen Grund zur Sorge mehr. Ankern können Sie auch am Anfang der Bucht in einer Tiefe von 2 – 5 Metern. Obwohl die Anlegestelle auch stürmischen Winden ausgesetzt ist, handelt es sich um einen sicheren Anlegeplatz, solang der Anker gut hält. Im Hafen befinden sich die meisten Dienstleistungen im nördlichen Bereich der Mole, einschließlich eines Mini-Tankers mit dem Kraftstoff und Boxen für Wasser und Strom. Werkstätten sind hier ein grundlegendes Problem, Proviant hingegen können Sie hier jedoch völlig problemlos kaufen. Leihen Sie sich ein Auto oder einen Motorroller aus, dies ist sehr zu empfehlen.

Gefahren: In der Bucht von Aetou gibt es häufig stärkere Böen, die in Richtung des vorherrschenden Windes wehen.

Die Insel ist wirklich ein ruhiger Platz, wo Sie statt Besuchen von archäologischen Stätten die schöne Landschaft und die authentische, griechische Atmosphäre genießen können. Nur wenige Orte auf der Insel sind mit Episoden aus der berühmten Odyssee verbunden, denn in der Tat gibt es nur sehr wenige Überreste, die bezeugen könnten, dass in Ithaka wirklich einmal der Palast von Odysseus gestanden hätte. Auf jeden Fall handelt es sich um sehr angenehme Orte. Drei Kilometer von der Hauptstadt entfernt befindet sich die Höhle der Nymphen, in der Odysseus angeblich einen Schatz versteckte. Ein weiterer Grund für einen Spaziergang kann die 11 km entfernt gelegene Quelle Arethusa sein. In der Stadt selbst befindet sich seit jeher das Archäologische Museum mit mykenischen Relikten und auch ein Volkskunde-Museum, das bedeutende, japanische Ausgaben der Odyssee aus dem Jahr 1600 ausstellt. Eine interessante Sehenswürdigkeit ist die örtliche Kirche Taxiarchos mit einer Ikone des gekreuzigten Christus, die angeblich El Greco in seiner Jugend bemalt hat. Der wahrscheinlichste Ort für den Odysseus Palast scheint die kleine Anhöhe Pelikatas am Stadtrand unweit des kleineren Archäologischen Museums zu sein, an dem Überreste von Gebäuden und eine Terrakotta-Maske mit der Aufschrift Odysseus gefunden wurden.

Kefalonia

Kefalonia ist von Ithaka nur durch eine, ein paar Meilen breite, Meerenge abgetrennt. Gehen Sie an der weitläufigsten Ionischen Insel an Land, die Ihnen wirklich alles bietet. Von malerischen Häfen, die Ihnen von Werbeplakaten bekannt sind, bis hin zu Bergen und Klöstern, die auf ihr verborgen sind. Auch hier ereignete sich im Jahre 1953 ein starkes Erdbeben, das den größten Teil der Insel einschließlich der Hauptstadt Argostoli zerstörte, wo nur noch einige alte Häuser übrig geblieben sind.

Yachthafen Argostoli

Dieser Yachthafen war im Jahr 2014 noch immer nicht fertiggestellt, es fehlten Toiletten und Wasser. Das gesamte Areal ist in einem relativ baufälligen Zustand. Dieser Yachthafen ist jedoch bereits in Betrieb. Er bietet 254 Zimmer, ist geräumig und gut vor dem vorherrschenden Wind geschützt. Der städtische Kai wird aber wahrscheinlich die bessere Wahl sein.

Das städtische Pier Argostoli

Von der Westseite aus erkennen Sie ihn an dem Leuchtturm Ák Yero-Gómbos, vom Osten aus sehen Sie ein auffallend weißes Hotel auf Ák Pelagia.

Warnung: Vorsicht! Sie müssen eventuell auf die Klippen, die sich SO von Ák Pelagia befinden, und auf die Klippe im W von Ák Áy Nikolaos Acht geben. Bei einer nachmittäglichen Brise kann im Sommer der Wind bis zu 5 – 6 Bft erreichen.


Das Ankern erfolgt üblicherweise sowohl am Heck wie am Bug und zwar südlich des Fährenpiers oder am nördlichen Ende des Westpiers. Der Boden ist schlammig und der Anker hält sehr gut. Trinkwasser gibt es direkt am Kai. Kraftstoff kann mit einem Mini-Tanker geliefert werden, wobei sich die Tankstelle südlich vom Yachtpier in der Nähe des Minimarktes befindet. Am Hafen finden Sie auch Werkstätten und Segelausrüstungsausstatter aller Art, einschließlich einer Elektrowerkstatt.

In den letzten Jahren verwandelte sie sich in eine beinahe elegante Stadt mit einer Hauptpromenade voller duftender Baguetterien, gemütlichen Cafés und auch überteuerten Boutiquen. Am Ufer befinden sich eine Vielzahl von Tavernen mit einer herrlichen Aussicht auf die Bucht, überspannt von der fragilen Brücke Drapanos, die allerdings die einstigen Erdbeben überstanden hat. Falls es Sie interessiert, wie das Leben in der Stadt während des damaligen Erdbebens abgelaufen ist, besuchen Sie das Historische und Volkskunde-Museum. Sie sehen hier nicht nur Fotografien, sondern auch eine Sammlung von Möbeln, Bekleidung und Malereien aus dieser Zeit. Von den Naturschönheiten ist die Drogarati - Höhle mit dem riesigen unterirdischen Saal sehr interessant und beeindruckend und in der im Sommer dank der hervorragenden Akustik Konzerte veranstaltet werden. Die Melissani - Höhle im Norden der Stadt Sami wiederum verbirgt einen Salzsee.




Zakynthos

Auf dem südlichen Kurs von Kefalonia gelangen Sie zur bekannten Insel Zakynthos. Diese bietet nicht nur wundervolle Strände und eine unglaubliche Hauptstadt, sondern auch die Möglichkeit die Karettschildkröten zu erblicken. Früher haben die Schildkröten häufig in der Laganas Bucht genistet, durch den Fremdenverkehr müssen sie jedoch oft mit Touristen um den feinen, goldenen Sand kämpfen, in den sie ihre Eier legen. Nichtsdestotrotz ist Zakynthos bei diesen Schildkröten immer noch ein beliebter Nistplatz. Zakynthos ist auch die Insel des Dichters Dionysios Solomos, Autor der griechischen Nationalhymne: "Hymne an die Freiheit“. Im hiesigen Museum können Sie ein Stück Holz von dem Baum betrachten, unter dem Solomos im Mai 1823 das Gedicht geschrieben hat.

Hafen Zakynthos

Der Hafen ist vom Norden durch die Berge und die Dominante Mount Skopio (520 m) auffällig, die mit den Ebenen im Osten wie eine getrennte Insel aussehen.

Warnung: Achten Sie auf die Ifalos Dimitris Klippen, die unbeleuchteten Mooringbojen bei der Dieselrohrleitung und selbstverständlich auch auf die Fähren.

Ankern Sie im NO oder NW Abschnitt des Kais, mit dem Bug oder dem Heck. Der Meeresboden ist schlammig und der Anker hält ausgezeichnet. Die Ankerplätze sind gut vor dem Wind geschützt, nur bei starken Südwinden sollte nicht im NW des Kais geankert werden. Im NO des Kais finden Sie Wasser und Strom. Benzin können Sie von einem Minitanker tanken und an einigen Stellen am Ufer finden Sie Tankstellen. Ihre Vorräte können Sie in der Stadt auffüllen.

Auch die Stadt Zakynthos wurde während des Erdbebens im Jahr 1953 komplett zerstört, sie wurde jedoch geschmackvoll im ursprünglichen venezianischen Stil wieder aufgebaut. Hinter dem schönen Kai finden Sie attraktive Einkaufsstraßen. Angeblich durch einen „göttlichen Eingriff“ wurde bei dem Erdbeben die großartige Kathedrale aus dem Jahr 1925 nicht zerstört, die dem heiligen Dionysos, dem Schutzpatron der Insel geweiht wurde. Es ist verwunderlich, dass die Kirche und auch die Kapelle des Moni tis Panagias tis Anafronitrias Klosters, wo der heilige Dionysos als Abt tätig war, die Katastrophe ohne Schaden überstanden haben. Die sterblichen Überreste dieses Heiligen wurden in der Agios Nikolaos sto Molo Kapelle beigesetzt, die auf dem gegenüberliegenden Ende des Hafens, auf dem Plateia Solomou Platz, steht. Da die Insel im 17. – 18. Jahrhundert das Zentrum der Ionischen Malerei war, ist die Exposition des Byzantinischen Museums wirklich interessant.




Empfohlene Segelrouten

Route von Lefkada

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