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Dodekanes-Inseln

Genießen Sie unter Segeln diese geheimnisvolle Ecke der Griechischen Gewässer mit unberührten Ecken voller Traditionen aber auch mit umtriebigen Ferienorten.

10 schönste Gebiete in dieser Region

Bei einem Segeltörn rund um die Dodekanes-Inseln haben Sie die Wahl, wohin Sie segeln wollen. Sie können entweder zu den griechischen Inseln und Inselchen, die unglaublich isoliert sind, oder zur Küste von Kleinasien segeln. Auf dem offenen Meer werden Sie im Sommer vom starken Meltemi mit großen Wellen begleitet. Entlang der türkischen Küste herrscht auch starker Wind, jedoch ohne Wellengang. Die sich abwechselnden, griechischen und türkischen Häfen bieten einen schönen Vergleich dieser beiden unterschiedlichen Kulturen und Sie werden auf beiden Seiten freundlichen Menschen begegnen. Im Unterschied zu Kroatien ist das Meer offener, die Entfernungen zwischen den Inseln sind größer, es gibt weniger Marinas und die Hafengebühren sind deutlich niedriger.

  1. Hafen Rhodos - Altstadt
  2. Insel Khalki
  3. Hafen Symi
  4. Hafen Palon - Insel Nisyros
  5. Hafen Kos - Altstadt
  6. Insel Astypalea
  7. Insel Pserimos
  8. Bucht Vathi - Insel Kalimnos
  9. Insel Lipsi
  10. Hafen Pandeli- Insel Leros
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Filip K

Filip K

Senior Sales Consultant

+49 211 54 69 22 23filip.kohout@yachting.com

Warum den Dodekanes segeln?


Diese ausgedörrte, für Segler jedoch unglaublich attraktive Inselgruppe umfasst nicht 12 Inseln, wie aus dem Namen abgeleitet werden könnte, sondern 14 Hauptinseln, drei kleinere bewohnte Inseln und viele unbewohnte Inseln. Es handelt sich um die südlichste und daher auch um die wärmste griechische Inselgruppe. Wenn Sie also die Pflanzen und Blumen in voller Blüte sehen wollen, müssen Sie sich bereits im Frühling hierher begeben, in der Saison herrscht hier Wassermangel und bis in den Herbst trocknen die Inseln völlig aus. Die wahrscheinlich waldreichsten Inseln sind Kos und Rhodos, wo es einige natürliche Wasserquellen gibt. Wie die meisten griechischen Inseln sind auch die Dodekanesinseln, die Gipfel der Ägäischen Ebene vom Meer umgeben.  


Wenn wir in der Geschichte zurückblicken, hat sich der Wohlstand dieses Gebietes immer rund um Rhodos entwickelt, die in der Antike bis zum 19. Jahrhundert vom Handel dominiert wurde, heute wird die Insel vom Fremdenverkehr beherrscht. Sehr interessant ist der Ursprung der hiesigen Militärarchitektur. Diese ist nämlich weder venezianisch noch genuesisch, sie wurde von den Rittern des heiligen Johannes erschaffen, die diese auf dem gesamten Gebiet verstreut haben. Ihre Besatzung hat auch den regen Handel mit den Venezianern gefördert. Die Ritter unterlagen jedoch 1522 den Türken, die die Inseln erst vor 100 Jahren verlassen haben. Erst 1947 wurden die Dodekanes-Inseln ein Teil Griechenlands, auch so wirkt der Charakter der hiesigen Bebauung nicht weniger griechisch, wie zum Beispiel der Charakter der Kykladen. Die türkische Herrschaft ist hier fast nicht zu erkennen, obwohl die Insel Kastellorizo nur zwei Meilen von der türkischen Grenze entfernt ist.  

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Wetter auf den Dodekanes-Inseln

Überwiegendes Element ist hier der traditionelle Meltemi. Er beginnt mit Unterbrechungen im Juni, seine volle Kraft entfaltet er von Juli bis September, ab Oktober bläst er wieder mit Unterbrechungen. In den Sommermonaten bläst er meistens mit einer Stärke von 2 – 4 Bft, er kann jedoch auch Windstärken von 7 Bft erreichen. Auch wenn er nicht jeden Tag bläst, können Sie ihn auch 10 Tage am Stück erleben, meistens aus NW und W. In diesem Zeitraum ist er an den zum Wind gerichteten Seiten der Inseln, wo unangenehme Böen auftreten können, besonders stark.


 Das gilt vor allem für Patmos, Kos, Nisyros, Tilos, Karpathos und Astypalea. Auf der ziemlich offenen Fläche zwischen Astypalea und Karpathos ist das Meer oft sehr rau, wenn mehrere Tage der Meltemi weht. Im Winter dreht der Wind nach SO, es können jedoch auch Stürme von Norden oder aus dem Süden auftreten. Auch wenn der Meltemi eine bestimmte Abkühlung mit sich bringt, ist es hier im Sommer sehr heiß, die Temperaturen können bis 35°C erreichen.

Winde

Im Sommer segelt man grundsätzlich gegen oder mit dem Meltemi, der hier N - NW um Patmos über die Inseln bis nach Rhodos weht, wo er sich in westliche Richtung um Rhodos dreht. Im Sommer kann es problematisch sein nach Norden oder Westen zu gelangen. Mit ein wenig Glück gibt es die Möglichkeit zeitig in der Früh aufzubrechen, wenn der Wind schwächer ist, am Nachmittag beginnt hier nämlich die thermale Komponente der Meeresbrise zu wirken, die den Meltemi stärkt. Wenn Sie bis zu den Kykladen segeln wollen, sollten Sie die Dodekanes-Inseln so weit wie möglich im Norden besegeln und danach in westlicher Richtung weiter segeln. Auf den Kykladen bläst der Meltemi von Norden und er dreht im Westen nach NO. Im Sommer und Herbst treffen Sie wahrscheinlich im Bereich der Dodekanes-Inseln auf südliche Winde. Wenn Sie von hier nach Norden segeln wollen, zum Beispiel zu den östlichen Sporaden, sollten Sie im Frühling oder Frühsommer aufbrechen, da der Meltemi zu dieser Zeit noch nicht seine volle Kraft entfaltet.

Inseln

Rhodos

Rhodos ist die größte Dodekanes-Insel und auch die von Touristen meistbesuchte Insel. Dies gilt im doppelten Sinn für die Nordküste, wo eine Stadt fließend in die andere übergeht und eine Art von Gürtel von Geschäften, Souvenirläden, Bars, Tavernen und Hotels bildet. Wegen ihrer Größe bietet die Insel aber auch ruhigere Ecken. Überwältigend ist die Hauptstadt Rhodos, die eine Mischung aus Alt und Neu ist. Die mittelalterliche Stadt ist eine wirkliche Perle der gesamten Ägäis und wurde völlig zu Recht 1988 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Die Altstadt selbst wird oft mit Jerusalem verglichen und bietet seinen Einwohnern bereits seit dem Jahr 408 vor Chr. Schutz, seine gegenwärtige Gestalt haben ihr jedoch vor allem die Ritter des hl. Johannes verliehen, die das Gebiet seit dem Jahr 1306 bewohnt haben. Wirklich majestätisch ist die Festung auf dem Hügel, die als Palast der Großmeister bezeichnet wird, auch die Ritterstraße Odos Ippoton wird Sie beeindrucken, die ihresgleichen auf den Insel sucht. Die Ritterstraße wurde über Jahrhunderte hinweg gepflegt und es umgeben sie Residenzen der Ritter des hl. Johannes. Gerade hier haben sich Ritter verschiedener Nationalitäten versammelt, und daher stammen ihre Namen – italienischer Sitz, englischer Sitz und so weiter. Sie sollten auf jeden Fall auch das Archäologische Museum besuchen, das sich im alten Spital der Ritter des hl. Johannes aus den Jahren 1440 – 1481 befindet. Worauf sollten Sie achten? Eindeutig auf die eindrucksvolle Marmorgravur aus dem 1. Jahrhundert vor Chr., die die Aphrodite von Rhodos zeigt. Auf Rhodos gibt es jedoch viele herrliche Orte, deshalb empfehlen wir Ihnen einen guten Reiseführer zu suchen und die Stadt in großen Zügen zu genießen.

Marina Rhodos

Die Marina finden Sie südlich der Altstadt. Geankert wird hier auf der Ostseite, entweder mit dem Bug, oder dem Heck, eventuell kann auch in der Mitte geankert werden. Hier haben um die 300 Boote Platz und es wird jeder Komfort geboten, wie Wasser, Strom, Duschen und Toiletten.

Südlich von Rhodos erstreckt sich die wundervolle und einzigartige Stadt Lindos mit bezaubernden, versteckten Gassen und weißen Häusern. Vor allem erhebt sich in einer Höhe von 116 m über der Stadt die Akropolis aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. der zu Ehren der Athene von Lindos errichtet wurde, die im altertümlichen Griechenland so verehrt wurde, dass auch Alexander der Große hierher reiste.

Hafen Rhodos – Mandraki

Die Stadt Rhodos erkennen Sie bereits aus der Ferne, anhand der gewaltigen Hotelanlagen und auch der hohen Anzahl an Fähren.

Vorsicht ist auf der Untiefe nördlich des Milon-Leuchtturms angebracht. Aufpassen müssen Sie auch bei starken Süd- und Ostwinden, die Fahrt in das Hafenbecken kann sehr unruhig sein. Im Hafenbecken selbst ist der Wind jedoch nicht mehr so stark. Im Sommer ist der Hafen völlig überfüllt und die Chartergesellschaften schützen ihre Liegeplätze. Segelboote ankern auch am Ponton auf der Westseite, wo es einige Mooringleinen (Muringleinen) gibt, hier kreuzen sich die Anker jedoch oft und das Wasser ist hier unbeständig. Ankern können Sie auch am Kai auf der Westseite des Hafens Emborikos, wegen des Meltemi und den häufigen Manövern großer Schiffe ist es hier allerdings ziemlich unangenehm. Achten Sie auch auf die Kette, die 30 Meter vom Kai auf dem Grund liegt, hier verfängt sich der Anker sehr leicht. Der Hafen ist sehr gut vor dem Meltemi geschützt.

Symi

Symi ist eine Insel, auf der in der goldenen Ära zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert mehr Menschen lebten als auf Rhodos. Zu dieser Zeit erlebte die Insel dank der Jagd nach Meeresschwämmen, die Sie heute fast überall an der Küste erwerben können, und dem Bootsbau einen Aufschwung. Aus der Ferne sieht die Insel schräg und leer aus, im Inneren der Insel gibt es Streifen mit Pinienbewuchs. Eine gute Nachricht für Segler ist, dass es an der Küste viele verschiedene Einschnitte und Einkerbungen gibt, wo Sie sehr angenehm ankern können. Gleich hinter der Ecke des Haupthafens befindet sich das Kloster Moni Taxiarchis Michail Panormitis, das zwar nicht besonders alt ist und aus dem 18. Jahrhundert stammt, aber viel Interessantes zu bieten hat. Zum Beispiel eine Ikone, die den Erzengel Michael, den Patron der Insel Symi und aller Seefahrer darstellt.

Hafen Symi 

Wenn Sie hierher segeln, erblicken Sie oben auf dem Kamm die Stadt und auch den weißen Kirchenturm mit einer Uhr im Norden der Bucht. Ankern Sie mit dem Heck oder dem Bug im Norden der Bucht und lassen Sie den Platz für die Fähren frei. Ein Hafenmitarbeiter zeigt Ihnen meistens durch Pfeifen oder mit Zeichen den richtigen Platz. Die Tiefe des Hafens fällt sehr steil ab und Sie benötigen eine Ankerleine mit einer Länge von ungefähr 12 – 20 Meter, der Anker hält nicht ideal. Denn der Meeresgrund ist schlammig und felsig. Bei gutem Wetter können Sie in der Kharani Bucht ankern, wo Sie mit einem langen Seil am Festland festmachen können. Ärgerlich sind die Wellen der vorbeifahrenden Fähren.


Kos

Kos gehört zu den fruchtbarsten Dodekanes-Inseln, sie ist von vielen Obstbäumen, die schwere Früchte tragen, Weinbergen und Olivenhainen bedeckt. Auch Hippokrates, Philosoph und Vater der modernen Medizin wurde hier geboren. Auf dem Hauptplatz der Hauptstadt Kos, genannt Plateia Platanou, steht einer Legende nach eine Platane, die der Visionär persönlich pflanzte, und unter deren Krone er seinen Schülern Vorträge hielt. In Wirklichkeit ist der Baum allerdings viel zu jung, er ist nur etwas mehr als 2.000 Jahre alt. Unweit von hier befindet sich die Burg der Ritter von St. John. Sehr interessant ist das lokale archäologische Museum, das eine Marmorstatue von Hippokrates ausstellt, die wahrscheinlich noch zu seinen Lebzeiten entstanden ist. Vier Kilometer nördlich von Kos liegt eine überwältigende, archäologische Fundstelle mit dem mittelalterlichen Gegenstück der heutigen Fitnesszentren, Asklépio, das Asklepios, dem griechischen Gott der Heilkunst, geweiht wurde. Noch eine kleine Empfehlung von uns – wenn Sie aufs Land fahren, sollten Sie anstatt von Wein seine dörfliche Version, Dopio Krasi verlangen. Dieser ist hellrot, sehr stark und erinnert durch seinen Geschmack an einen Sherry. 

Marina Kos

Die Marina liegt ungefähr eine ¾ Meile vom Stadthafen in südöstlicher Richtung. Die Marina verfügt über Mooringleinen (Muringleinen) und zu Ihrem Liegeplatz begleitet Sie oft ein Spezialboot. Hier sind Sie sehr gut geschützt, versuchen Sie jedoch einen Platz an den ersten beiden Kais an der Einfahrt zu ergattern, wo bei Nordwind der niedrigste Wellengang herrscht. Alle Liegeplätze verfügen über einen Stromanschluss und es gibt Blöcke mit WC-Anlagen und Duschen. 

Hafen Kos

Den Hafen von Kos erkennen Sie durch die Festung im Süden der Einfahrt und auch anhand des Minaretts bereits aus der Ferne. Ankern Sie mit dem Bug oder dem Heck am Kai im östlichen Teil der Bucht. Hier ist der Hafen sehr gut vor dem Meltemi geschützt, im Sommer ist er jedoch oft sehr voll, daher ist es besser die nahe gelegene Marina anzusteuern. Sie finden hier alle notwendigen Dienstleistungen.


Patmos

Die Insel Patmos hat für die griechisch-orthodoxe Kirche eine besondere Bedeutung. Im Jahr 95 vor Chr. ging hier der hl. Johannes vor Anker, der in der Höhle der Apokalypse eine Offenbarung hatte, die er dann seinem Jünger diktierte. Die Höhle kann in der wunderschönen Kirche Agia Anna aus dem Jahr 1090 besucht werden. Bereits zwei Jahre zuvor wurde hier ein Kloster errichtet. Diese Insel nimmt Besucher mit offenen Armen auf, gleichzeitig hat sie ihren ursprünglichen Zauber erhalten und beruhigt die Seele. Bewundernswert sind vor allem die hiesigen Strände, und auch die hügelige Landschaft, die Segler zu Wanderungen verleitet. Verlockend ist der höchste Berg der Insel der Prasino, der 775 m über dem Meer emporragt und steil in die Ägäis abfällt. Die wundervolle Stadt Patmos wird bereits traditionell in zwei Teile geteilt – den Hafenfelsen unten und oben in das befestigte Chora. Vom Felsen führt ein steiler Weg nach Chora, der Sie zu alten prunkvollen Residenzen, Kirchen, Kapellen und Klostern führt. Lassen Sie sich nicht die wundervolle Johanneskirche aus dem Jahr 1088 entgehen, die durch Mauern vor Piratenüberfällen geschützt war. Zwischen dem Felsen und Chora befindet sich das Kloster Apokalypse mit dem berühmten Felsspalt, von dem aus Gott zum heiligen Johannes sprach, und wundervolle Fresken und Ikonen.

Hafen Patmos

Den Hafen von Patmos erkennen Sie schon dank der Festung und dem Kloster oben auf dem Berg aus der Ferne. Auffallend sind auch die verstreuten Felsen und Inseln in der Nähe des Hafens, auf die Sie aufpassen sollten. Geankert wird im NW der Bucht am Heck oder Bug des Bootes, wobei das Heck zu empfehlen ist, da der Meltemi von NW weht. Der Meeresboden ist sandig, schlammig und mit Gras bewachsen, der Anker hält hier sehr gut. Ankern können Sie in der Nähe der Mündung der Bucht in einer Tiefe von 6 – 10 m. Sie finden hier alle notwendigen Dienstleistungen, einschließlich gut versorgter Geschäfte mit Werkzeugen, Tavernen und Geschäfte.

Karpathos  

Auf Karpathos ist noch immer der traditionelle Lebensstil vorherrschend, und dies trotz des neu errichteten Flughafens, der viele Touristen auf die Insel lockt. Nachdem Sie vor Anker gegangen sind, erwartet Sie eine wundervolle, felsige Landschaft mit einem hohen Bergkamm und dem höchsten Berg der Insel -  Kalimni, der 1120 m hoch ist. Für Entdecker weniger bekannter Winkel der Zivilisation eignet sich das im Osten der Insel gelegene Dorf Olymbos. Es wurde 1426 gegründet und ist seither praktisch von der Zivilisation abgeschnitten, hier treffen Sie auf Männer und Frauen, die die traditionellen Trachten tragen. Das Dorf erreichen Sie nachdem Sie im Osten der Insel vor Anker gegangen sind und den steilen Abschnitt des Bergkammes bis zu einer Höhe von 600 m über dem Meer hinter sich gelassen haben. Wunderschön ist auch das Bergdorf Aperi, das noch am Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt der Insel und angeblich auch das dichtbesiedelste Dorf Griechenlands war. Viele Dorfbewohner sind in die Vereinigten Staaten ausgewandert, wo sie zu Reichtum gelangt und danach wieder zurückgekehrt sind. Eingangstor der Insel ist selbstverständlich die reizende Hauptstadt und der Hafen Karpathos, wo die Fischer ihre Netze immer noch auf die traditionelle Weise knüpfen und wo es sich wirklich auszahlt einen frisch gefangenen und meisterhaft zubereiteten Fisch als Abendessen zu essen.

Hafen Karpathos

Aus der Ferne sehen Sie das Kreuz der Insel Patella, und auch die Kuppel nördlich des äußeren Wellenbrechers. Ankern können Sie mit dem Bug oder dem Heck voraus am neuen Kai im Südwesten der Bucht. Achten Sie auf die Springleinen, die Segler manchmal über die Bucht spannen, und auch auf die geringe Tiefe. Über den Kai blasen auch Böen des Meltemi, die für hohen Wellengang sorgen. Am Morgen gibt es manchmal stärkere Windböen aus N – NO. Vorsicht im Falle von Wellengang bei Südwinden. Wenn Sie eine Sirene hören, sollten Sie nicht gleich erschrecken, Sie hören höchstwahrscheinlich den Papagei, der auf dem Balkon über dem Café Kárpathos lebt.


Tauchen

Achata Bogen, Karpathos

Dieser imposante, aber nur zwei Meter enge Bogen befindet sich ungefähr 500 Meter nördlich vom Achata Strand auf Karpathos. Auf der einen Seite besteht er aus einer gewaltigen Klippe, die sich aus einer Tiefe von 20 m bis zu einer Tiefe von ungefähr 5 m unter dem Meer erstreckt. Der Bogen ist auch von oben gut zu sehen und als Bonus finden Sie in der Nähe eine große, seichte Höhle.

Thor Star Schiffswrack, Pserimos

Das Handelsschiff Thor Star wurde 1965 gebaut und 1997 aus bisher unbekannten Gründen bei der felsigen Insel Pserimos zurückgelassen. Der Bug des Schiffes ruht in sehr seichtem Wasser, in einer Tiefe von ungefähr 5 Metern, daher eignet sich dieses Wrack auch für Tauchanfänger. Der andere Teil des Schiffes sinkt immer tiefer in das Wasser ab, bis zur Hauptbrücke, die in einer Tiefe von 30 Metern Halt gefunden hat. In der Umgebung gibt es noch dazu eine wunderbare Biodiversität, viele Fische haben direkt im Schiffsrumpf ein Zuhause gefunden. Hier treffen Sie auch auf Thunfische, Schnapper oder Seehechte.

Robbenhöhle, Rhodos

Es handelt sich um eine wundervolle und einzigartige Höhle, die direkt auf der Meeresoberfläche beginnt und bis in einer Tiefe von 20 Metern reicht. Warum ist diese Höhle so einzigartig? Zur Mittagszeit treten die Sonnenstrahlen durch die Decke der Höhle bis zum Boden durch, wodurch ein wunderschönes strahlendes Farbschauspiel entsteht und eine hervorragende Sicht gegeben ist. Am Grund der Höhle befinden sich Löcher, durch die Sie in das freie Meer gelangen könnten.

Empfohlene Segelroute

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