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Die Sporaden

Die Kombination aus warmem Meer, gastfreundlichen Menschen und wunderschönen Stränden mit türkisem Wasser macht aus den Sporaden ein wirkliches Segelparadies.

Die 10 schönsten Gebiete dieser Region

Die Inselgruppe der Sporaden, die von Seglern weniger besucht wird, bietet viele Gründe für einen Besuch. Zum Beispiel die seltene wilde Vegetation, die weiß, blau und rosa glänzenden Häuser, die wunderschönen Szenarien und interessanten Strände mit türkisem Wasser, die sich kein Seemann entgehen lassen sollte. Die Sporaden sind ein wirkliches Seglerpara

  1. Hafen Skiathos
  2. Strand - die kleine Insel Arko
  3. Agmonda Bucht - Skopelos
  4. Hafen Patitiri - Alonnisos
  5. Kokkinokastro Bucht - Alonnisos
  6. Monastery Bucht - Insel Nea Panagia
  7. eine kleine Bucht im Süden der Insel Skantzoura mit einem kleinen Sandstrand
  8. die Insel Gioura und eine ihrer wundervollen, einsamen Buchten
  9. Strand im Süden der Insel Psatoura
  10. Hafen Linaria - Insel Skyros
sporady

Filip K

Filip K

Senior Sales Consultant

+49 211 54 69 22 23filip.kohout@yachting.com

Segeln auf Sporaden

Die meisten Segler wissen nicht, wo die Sporaden liegen. Und das ist gut für Sie. Denn wenn es einen Ort gibt, der weiter weg vom Fremdenverkehr liegt, dann gilt dies gerade für dieses Gebiet. Im Unterschied zu Kroatien gibt es hier keine einzige Marina. Nur auf Skiathos gibt es einen schwimmenden Kai, von wo aus die meisten Charterboote der Sporaden auslaufen. Ansonsten erwarten Sie einige städtische Häfen (manchmal auch mit Sozialeinrichtungen) und eine Vielzahl an Buchten. Oft passiert es auch, dass Sie in entlegenen Buchten auch in der Hauptsaison alleine sind. Sie werden überhaupt nicht merken, dass Hauptsaison ist. Die Entfernungen zwischen den Inseln sind kurz und die Südküste der Inseln ist gut vor dem Meltemi und den Wellen geschützt.
 


Da die Inselgruppe ein wenig abseits vom Hauptgeschehen der griechischen Geschichte liegt, finden wir hier für griechische Verhältnisse wenige archäologische Sehenswürdigkeiten. Eine Ausnahme ist die Insel Skopelos, wo in jüngster Zeit Relikte der Minoischen Kultur gefunden wurden. Historisch am bedeutsamsten war immer die Insel Skyros, die auf dem Handelsweg von Athen nach Kleinasien liegt. Im Mittelalter wurde das Gebiet von Piraten heimgesucht, die Einheimischen haben sich daher so weit wie möglich im Inneren der Insel verschanzt. An das Ufer sind sie erst wieder im 19. Jahrhundert zurückgekehrt, weshalb die an der Küste liegenden Dörfer verhältnismäßig jung sind. Rund um Alonnisos gibt es viele kleine Inseln, die das seltenste europäische Säugetier, die Mittelmeer-Mönchsrobbe beheimatet. Zum Schutz hat die Regierung im Jahr 1992 das erste Meeresreservat gegründet.


Sie können von der Insel Skiathos oder vom Hafen Milina im Osten der Bucht von Volos aufbrechen. Die Bucht von Volos ist seicht und hat viele malerische Fischerhäfen. Der Sage nach ist Jason mit seinem Schiff Argo von hier aus auf die Suche nach dem goldenen Vlies aufgebrochen.

Wetter und Klima

Der Meltemi ist hier nicht so stark, wie weiter im Süden. Er kommt meistens aus NNO, die genaue Richtung wird jedoch durch die Inseln und die dazwischen liegenden Kanäle beeinflusst. Auf der Südseite der Inselgruppe werden die meisten Wellen gestoppt. Daher ist die Kombination des Meltemi und des spiegelglatten Meeres auf der windigen Seite der Inseln für Segler sehr verlockend, oft segeln hier auch größere Flotten.

Die allgemeine Bezeichnung "Sporaden" stammt vom griechischen Wort "Spora" oder Saat, und ist die Bezeichnung für eine kleine Inselgruppe nordöstlich der Insel Evia, wahrend die östlichen Sporaden ein Gebiet ist, das zwischen Patmos und Limnos liegt. Der Haupttorso der Inselgruppe zieht sich vom südlichen Zipfel der Halbinsel Trikeri bis zum zerklüfteten Felsen Psathoúra im Norden.

Inseln

Skiathos

Diese Insel, die auch als Griechische Riviera bezeichnet wird, liegt am nächsten zum Griechischen Festland. Hier gibt es einen Flughafen und eine gute Verbindung mit Fähren, weshalb sie die meisten Besucher der ganzen Sporaden anzieht. Sie ist wegen ihrer atemraubenden Sandstrände berühmt, die wahrscheinlich die reizendsten in der gesamten Ägäis sind. Zwischen den Jahren 1538 und 1830 siedelten die meisten Bewohner auf den fast unzugänglichen Felssporn im Norden der Insel über. Die Festung, Castro genannt, war mit der Insel durch eine Fallbrücke verbunden, die im Notfall hochgezogen werden konnte. Jetzt leben die meisten Menschen in der Hauptstadt Skiathos, die sehr stark vom Fremdenverkehr beeinflusst wird.

Wenn Sie jedoch die Küste mit ihrem touristischen Kitsch verlassen, finden Sie sich im wunderschön bewaldeten und gegliederten Inselinneren wieder, das mit romantischen Spaziergängen lockt. Hier finden Sie auch viele wundervolle Klöster. Das wahrscheinlich schönste ist das Evangelistria Kloster, es stammt aus dem 18. Jahrhundert und befindet sich nicht einmal eine Stunde zu Fuß nördlich der Stadt. Einen Besuch wert ist auf alle Fälle die Festung Bourtzi, die beide städtische Häfen voneinander trennt. Auf der Festung gibt es sogar ein Restaurant.

 

Nur 15 Segelminuten vom Hafen Skiathos, der Hauptcharterbasis der Sporaden, befindet sich die Insel Arko. An der Westküste der Insel gibt es einen wirklich märchenhaften Sandstrand mit einer Bar. Vom Strand hinter der Bar können Sie die steile Sandzunge erklimmen, an der Sie, insbesondere mit Kindern, viel Spaß haben können. Sie können vom Gipfel den sandigen Hügel bis ins Meer rutschen. Ankern Sie vor dem Strand, ideal mit dem Bug und machen Sie das Heck mit einem langen Seil am Ufer fest.

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Hafen Skiathos

Diesen erkennen Sie anhand des Leuchtturms auf der kleinen Insel Repi und auch an den vielen kleineren Inseln rund herum. Der neue Ponton und auch der Großteil des Stadtkais wird von Chartergesellschaften beherrscht. Da die meisten Plätze längerfristig reserviert sind, sollten Sie sich im Voraus anmelden. Hier wird sowohl mit dem Bug als auch mit dem Heck geankert, am Kai finden Sie auch einige Mooringleinen (Muringleinen). Der alte Hafen im Süden der Stadt ist für Ausflugsschiffe und große Segelschiffe reserviert. Der Ostteil des Hafens ist hervorragend vor dem Meltemi geschützt, Sie müssen nur beim Manövrieren auf Seitenwinde achten. Im Hafen gibt es alles, was Sie benötigen, das Wasser ist jedoch angeblich nicht zum Trinken bestimmt.

Der Flughafen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hafens und die Landebahn beginnt dicht am Meer. Die Flugzeuge fliegen über die Masten der ankernden Boote (in der Achse der Landebahn ist ankern verboten, Sie müssen also woanders ankern). Wenn Sie auf der Küstenstraße fahren, haben Sie das Gefühl, dass die Flugzeuge auf dem Dach Ihres Autos landen. Die landenden Flugzeuge von dieser Straße aus zu beobachten ist ein Erlebnis, das vor allem auch Kinder begeistert.

Skiathos ist das Unterhaltungszentrum der Sporaden und es gibt hier ein pulsierendes Nachtleben, wodurch sich dieser Hafen vom Rest der Sporaden abgrenzt. Wenn Sie am Freitag oder Samstag eine ruhige Nacht verbringen wollen, sollten Sie an einer anderen Stelle ankern,  sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie bis 4 Uhr in der Früh kein Auge schließen können. Der Lärm aus den Betrieben wird sehr weit über das Meer hinaus getragen.


Skopelos 

Die Insel Skopelos fesselt Sie durch ihr unglaublich fruchtbares Land. Ihre Hänge sind mit Kieferbeständen bewachsen, unter denen Obstbaumalleen mit Birnen, Mandeln, Zitrusfrüchten, aber auch mit Zwetschgen herausschauen, welche die Insel berühmt gemacht haben. Natürlich fehlen hier auch keine Oliven oder Weinreben. Die meisten Bewohner sind somit eher Landwirte als Matrosen, wovon deren konservative Natur rührt. Diese Landwirte teilen ihre Ernte mit Ihnen gegen ein kleines Entgelt, üblicherweise werden hier viele Früchte und Gemüse angeboten.

Die Sporaden wurden durch das Sommermusical "Mamma Mia!"  der Gruppe Abba berühmt. Eine kleine Kapelle auf dem steilen Hang von den finalen Bildern befindet sich an der östlichen Küste der Insel Skopelos. Auch wenn diese Stelle einen wirklichen Touristenmagneten darstellt, ist sie einen Besuch wert. Erreichbar ist sie entweder mit der Taxe von einem Hafen auf der Insel aus oder Sie können bei ruhigem Meer direkt unterhalb des Felsens mit der Kapelle ankern und vom Ankerplatz aus Ihre Besichtigung starten. Vorsicht, nie bei Meltemi ankern.

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Hafen Skopelos

Von der östlichen Seite aus kann der Hafen erst bei der Einfahrt in das Hafenbecken gesichtet werden. Die Piers finden Sie leicht. Am nördlichen Pier können Sie mit Bug und Heck ankern. Etwa 30 m vom Pier liegt am Meeresgrund eine große Mooringkette (Muringkette), an der sich der Anker verfangen kann. Der Boden ist schlammig, so dass der Anker hier gut hält. Bei starken Meltemi kann das Hafenbecken unbehaglich werden, in diesem Fall lockern Sie die Seile und halten Sie sich vom Pier etwas entfernt. Der Hafen bietet sämtliche Dienstleistungen, Kraftstoff kann von einem Minitanker gebracht werden.

Gefahren: Bei starken NO-Wind kann sich das Meer an der seichten Hafeneinfahrt unbehaglich aufbäumen, so dass es die Einfahrt manchmal völlig verhindert. Unter solchen Umständen fährt eine Fähre nach Agnonda auf der westlichen Seite der Insel.

Skopelos ist eine Stadt der Kirchen. Insgesamt befinden sich hier 123 Kirchen, von denen Sie sich zumindest die Agios Athanasios aus dem 9. Jahrhundert mit wunderschönen Fresken aus dem 16. Jahrhundert nicht entgehen lassen sollten. Geschützt wird sie durch venezianische Festungen, die direkt über dem Hafen dort liegen, wo früher der Tempel der Göttin Athen stand. Von der Stadt führen unzählige Wanderwege in die Hänge hinauf - einer diesen Wege führt entlang der Olivenhaine zu dem höchsten Gipfel der Insel, Berg Delph (680 m). In den Hängen östlich der Stadt liegen einige Männer- und Frauenkloster verstreut. Schwestern von dem Kloster Evangelistria verkaufen ihre meisterhaft gefertigten handwerklichen Produkte in dem örtlichen Laden. Das Männerkloster Metamorphosis, das noch bis 1980 für die Öffentlichkeit geschlossen war, wurde renoviert und kann besucht werden. Von der Umgebung des Frauenklosters Prodromos aus haben Sie eine wunderschöne Aussicht über die Ägäis auf die Insel Alonnisos.

Sofern Sie gerne schnorcheln, dürfen Sie nicht den Norden der nördlichsten Insel Psatoura verpassen, wo der Mythologie zufolge die versunkene antike Stadt Halonnesos liegt. Ich habe dort mehrere Stunden geschnorchelt und es war das schönste Schnorcheln auf den Sporaden. Das, was auf dem Meeresgrund wie Reste von Wehrmauern und Straßen aussieht, sind aber wahrscheinlich nur Felsen mit regelmäßigen Formen. Meinerseits empfehle ich diese Stelle jedoch wärmstens. Die beste Zeit zum Schnorcheln ist der Morgen und der Vormittag, bevor der Nachmittagswind kommt und das Meer unruhig wird. Gut ankern können Sie im Süden der Insel, in Nähe eines schönen sandigen Strandes.

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Alónissos

Diese raue wald- und bergreiche Insel ist für Touristen nicht besonders anziehend, umso mehr könnte sie uns Segler verführen. Neben den rauen Innengebieten der Insel können Sie sich von den wilden, abgeschiedenen Stränden, schönen Badeplätzen und sicheren Ankerplätzen berauschen lassen.

Zur Erhaltung des Charakters dieser Insel trug auch die Einrichtung des Nationalen Meeresreservats zum Schutz der Mönchsrobbe bei, die weltweit nur noch sehr selten vorkommt. Weltweit leben nur noch ca. 800 Tiere. Auf diesen Inseln sind es rund 30. Im Reservat lohnt es sich die Inseln Pelagos, Gioura oder Piperi zu besuchen. Sie sind unbewohnt, hier weiden nur Ziegen und Kühe, zuweilen laufen hier auch Kaninchen herum. Segler müssen hier jedoch vorsichtig sein, um die Umwelt nicht zu verschmutzen, ansonsten droht Strafe und Ausweisung. Von der kleinen Bucht Monastera im Osten von Pelagos kann ein wunderschöner Ausflug zum Kloster aus dem Jahre 1062 unternommen werden.

 

Die unbewohnte Insel Kira Panagia ist eigentlich nicht völlig unbewohnt. Es wohnt hier ein alter Afrikaner, der die Olivenbäume betreut, und ein alter Mönch. Ungefähr in der Mitte des östlichen Strandes befindet sich eine kleine Bucht mit einem Pier und auf dem Felsen über der Bucht liegt ein Kloster, dessen Geschichte bis zum Anfang des ersten Jahrtausends reicht. Der Mönch, der das Kloster bewohnt, ist alt, sehr gastfreundlich und erzählt gerne. Er spricht perfekt Englisch und wahrscheinlich noch mehrere weitere Sprachen. Im Gespräch mit ihm haben Sie das Gefühl, dass Sie einen Heiligen vor sich haben, und sehnen sich nach der Ruhe und Ausgeglichenheit, die er geradezu ausstrahlt. Meine Crew besuchte das Kloster zweimal, wir wurden jedes Mal nett begrüßt und wollten für immer dortbleiben. Stellplatz in der Bucht mit dem Anker am Bug und Seil am Heck zum Pier oder auf die Felsen. Es gibt dort auch einen kleinen Strand und ausgezeichnete Möglichkeiten zum Angeln. Der Mönch berät Sie, wann und wohin Sie sich begeben sollten.

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Die eigentliche Stadt Alonissos schaut auf den kleinen Hafen Patiriri hinunter - von hier aus sind es nur wenige Schritte in die verlockend rekonstruierte Altstadt Palaia Alonissos, die in die Hänge oberhalb des Hafens eingekeilt ist. Sehr romantisch sind auch die altertümlichen, um die Stadt verstreuten Dörfer.

Hafen Patiri

Vom Norden und Süden ist der Hafen nicht gut zu sehen. Von der Meeresseite aus erkennen Sie ihn an dem alten Dorf Alonissos auf dem Hang hinter dem Hafen. Ankern Sie auf dem NO - Pier, mit Bug oder Heck. Der Grund ist hier sandig-schlammig, so dass der Anker gut hält. Im Hafen gibt es wenig Ankerplätze, Sie finden jedoch Moorings (Muringe) an der Südseite. Der Ankerplatz ist vor dem Meltemi gut geschützt, wenn auch leichte Wellen auftreten können. Sie können sich auf eine komplette Skala von Diensten samt Geschäften, Tavernen und Bars verlassen. Ein Wasserhahn befindet sich direkt auf dem Pier.

Die sandige Bucht Skantzoura im Süden der Insel Skantzoura ist der schönste Strand, den Sie sich vorstellen können. Der kleine Strand liegt am Ende der Bucht, umfasst von Steinen. Der Strand fällt sehr langsam ins Meer ab und ist für kleine Kinder ideal. Diesen Strand haben wir für den ganzen Tag besetzt und niemanden sonst hereingelassen. Falls Sie den Strand für sich haben möchten, legen Sie abends an, bleiben am Anker und morgens besetzen Sie den Strand so markant, dass keiner auf die Idee kommt hier auszusteigen.

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Skyros

Die Stadt Skyros (auch Chora genannt) mit einer Handvoll weiß verputzter, quadratischer Häuser würden sie auf den ersten Blick eher auf den Kykladen oder den Dodekanesen erwarten. Auch wenn die lauten Bars und Tavernen die ursprüngliche Prägung der Stadt täuschen, führen Sie die Nebengassen zurück in ein Leben, wie es auf den griechischen Inseln seit eh und je gängig war. Zum Staunen der Passanten werden hier wunderschöne Keramik, Holzschnitzereien und Produkte aus Kupfer angeboten.

An einer stolzen Stelle über der Stadt, wo früher eine Akropolis stand, ragen nun Torsos der Lykomedes-Festung empor, benannt nach dem König Lykomedes. Direkt zu ihr kommen Sie durch den geheimnisvollen Tunnel unterhalb des weißen Klosters Moni Agia Georgia, wo sie eine wunderschöne Freske bewundern können, auf der St. Georg einen Drachen tötet. Es war die Insel Skyros, auf die Achilles geschickt wurde, damit er nicht in die Trojanischen Kriegen eingriff.

Hafen Linaria

Der Hafen der Hauptstadt Linaria liegt gegenüber der Insel Valasa, von der aus Sie schon die weißen Häuser mit flachen Dächern und die venezianische Festung hoch über dem Hafen sehen können. In einigen Bereichen können Sie in Längsrichtung vor Anker gehen, die Fähre und Rettungsboote beanspruchen allerdings den meisten Platz am Pier. Auf der südöstlichen Seite können Sie am Bug oder am Heck ankern. Hier ist Vorsicht geboten, da sich der Ballast am Meeresgrund an einigen Stellen gefährlich der Wasseroberfläche nähert. Der Ort ist gut vor dem Meltemi geschützt, dass Einlaufen beim starken Wind kann jedoch wegen starken Böen abenteuerlich sein. Dieser Hafen ist die häufigste Zuflucht für die meisten Segler.Trinkwasser und Kraftstoff können direkt auf dem Pier bezogen werden, zum Einkaufen ist es besser die Chora (Skyros) zu besuchen. Ein Spaziergang durch das Dorf ist sehr angenehm. 

Der Besuch von Skyros im Osten der Insel kann sehr inspirativ sein. Denn die Stadt ist für ihre alternative Einstellung zum Leben bekannt, Sie können hier Kurse von Yoga belegen, östlicher Medizin, Reflexzonenmassagen oder Workshops für kreatives Schreiben besuchen. 1930 wurde der hiesige Platz Plateía Ropert Brooke berühmt, als der Bildhauer Tómpros eine kontroverse Aktstatue eines jungen Mannes unter dem Namen Unsterbliche Poesie installierte. Hier könnte eine Parallele mit der Brünner Aposteluhr gefunden werden. Wirklich bedeutend ist das Museum von Faltáits, gegründet im Jahre 1964 von einem der Nachfahren dieses Geschlechts. Ausgestellt werden hier viele seltene Stücke der Volkskunst, Bücher sowie alte Fotos und Bilder.

 

Die Insel Skyros ist völlig anders als die übrigen Sporaden. Man findet hier eher die für die Kykladen typische Architektur im Unterschied zur Architektur von Thessaloniki, die auf anderen Inseln zu finden ist. Der Hafen Linaria hat eine so freundliche und sympathische Atmosphäre, dass Sie ihn gar nicht mehr verlassen werden wollen. Leihen Sie sich auf Skyros Roller oder Autos und machen Sie eine Fahrt auf der Küstenstraße rund um die Insel. Wenn Sie genügend Zeit haben, segeln Sie um die Insel und besuchen die Buchten Pevki und Renes mit Sandstränden oder die Bucht Kalogria auf der westlichen Küste mit Resten des Piers zur Verladung von Erz mit einem ausgezeichneten Restaurant über dem Meer und schönen Badeplätzen. Auf der östlichen Küste befindet sich die Hauptstadt Skyros mit dem malerischen alten Stadtzentrum und vor allem das Kloster mit Festung auf dem Felsen hoch über der Stadt. Die neu errichtete Marina in der Bucht Achiless ist bei starkem Meltemi nicht sicher, deshalb fahren Sie sie bei starkem Nordwind erst gar nicht an.

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 Empfohlene Segelroute

Die nachfolgende Karte veranschaulicht die 14-tägige Segelroute (250 Seemeilen) und die 7-tägige Route (150 Seemeilen). Für weitere Informationen zur Route und zu den einzelnen Orten klicken Sie auf das Icon in der linken oberen Ecke der Karte.